Einheitliche Linie bei Dometic – sonst ändert sich nix
Okt13

Einheitliche Linie bei Dometic – sonst ändert sich nix

E pluribus unum – aus vielen eines: Dieses Motto macht sich jetzt Zubehör-Spezialist Dometic zu eigen und vereint alle Produktmarken des Konzerns unter einem Dach. An den Produkten ändert sich – analog zum Twix-Werbespruch aus den 1990ern – aber "nix". Der Haken, zumindest anfangs: Die einzelnen Marken wie Waeco haben sich über Jahrzehnte ein Renommee erarbeitet, wurden zu Marktführern in ihren jeweiligen Produktsparten. Beim Einzelhändler suchen nun aber Millionen Wohnmobil- und Bootsbesitzer ebenso wie Pkw- und Lkw-Fahrer weltweit diese Namen vergebens. Doch die Skandinavier vertrauen auf die Qualität ihrer Produkte und erwarten zudem langfristig eine stärkere Präsenz am Markt und leichtere Kaufentscheidungen für den Kunden. Denn die Vereinheitlichung – die ja etliche Unternehmen auch und besonders aus der Auto-Branche unter dem Label "Corporate Identity" betreiben – hat auch klare praktische Vorteile. Der Markt für Produkte aus dem Trendbereich "mobiles Leben" ist kaum zu überblicken, da kann weniger auch mal mehr sein. Denn alle Dometic-Produkte stehen für ein Versprechen: Mobiles Leben leicht gemacht – immer und überall. Das gilt für alle Produktbereiche vom Kochen und Frischhalten von Lebensmitteln über die persönliche Hygiene bis zur Klimatisierung in Auto, Wohnmobil oder Boot. Sichtbarstes Zeichen der neuen Markenstrategie für die Kunden ist das neue Dometic-Logo, das aus dem Firmennamen und einem Symbol – ein Dach und ein Pfeil – besteht. Es symbolisiert laut den Marketing-Strategen des Unternehmens, dass niemand auf Reisen auf den von zu Hause gewohnten Komfort verzichten muss. Alles einheitlich stimmt dann aber doch nicht so ganz, denn ein Produktbereich darf seinen guten Namen behalten: Im Bereich der professionellen Werkstattausrüstung bleibt der Markenname Waeco erhalten. Der Waeco AirCon Service bietet weiterhin eine umfassende Palette von Produkten für Service, Reparatur und Wartungsarbeiten an Fahrzeugklimaanlagen – sowohl bei maßgeschneiderten Lösungen für Fahrzeughersteller und deren Vertragswerkstätten wie für unabhängige Servicebetriebe. Die neugestaltete Produktlinie von Dometic ist seit Januar 2017 verfügbar, das betrifft vor allem die Bereiche Kühlboxen, Wechselrichter, Ladegeräte, Rückfahr-Kamerasysteme, Kaffeemaschinen sowie Hygiene- und Fahrzeug-Zubehör. Bis Mitte 2017 folgen sämtliche Produkte aus den Segmenten Markisen, Dach- und Staukasten-Klimaanlagen, Fenster, Türen, Generatoren, Küchenausstattung und Staubsauger. Fotocredits:...

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Bahn-Chef Rüdiger Grube: Zug abgefahren
Okt13

Bahn-Chef Rüdiger Grube: Zug abgefahren

Genug ist genug, denkt sich offenbar der Chef der Deutschen Bahn Rüdiger Grube und tritt mit sofortiger Wirkung von seinem Posten zurück. Nach Informationen des "Spiegel" hat der Manager nach sein Amt aufgrund von Streitigkeiten mit dem Aufsichtsrat niedergelegt. Sein noch bis Jahresende gültiger Vertrag sollte eigentlich um drei weitere zu gleichen Konditionen verlängert werden. Jetzt aber seien Grube lediglich zwei Jahre angeboten worden, worüber dieser nach Angaben der Zeitschrift so verärgert war, dass er nun hinschmeißt. Wer sein Nachfolger werden soll, sei noch völlig unklar, im Aufsichtsrat habe der Entschluss für "blankes Entsetzen" gesorgt. Fotocredits: Deutsche Bahn AG / Pablo...

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Die Angst des Rennfahrers vor dem Blitzer
Okt13

Die Angst des Rennfahrers vor dem Blitzer

Von wegen Rennfahrer können nur schnell: Der frühere Formel-1-Star und heutige Tourenwagen-Chef Gerhard Berger lässt es privat inzwischen langsamer angehen. Seine schnellen Autos und Motorräder hat der Österreicher deshalb alle verkauft. "Ich bin ruhiger geworden und brauche keinen Stress mehr auf der Straße. Du fährst in ständiger Panik, geblitzt zu werden. Das macht keinen Spaß mehr", sagt Berger dem Fachmagazin auto motor und sport. Inzwischen lässt sich der 59-Jährige fahren, am liebsten langsam in einer V-Klasse von Mercedes. "Ich sitze hinten und lasse mich fahren." Auch flotte Motorräder sind abgeschafft. "Nachdem ich mal mit 180 km/h von der Maschine gefallen bin, habe ich alle bis auf die Honda Gold Wing verkauft. Garantiert keine Schräglagen mehr", verspricht Berger. Heute faszinieren ihn Oldtimer. Zwei besonders schöne Modelle stehen da auf seinem Wunschzettel. "Ich träume von einem Jaguar E-Type und einem Ford Mustang Fastback." In seinen automobilen Anfangsjahren war Gerhard Berger ein Heißsporn, nicht nur auf der Rennstrecke. Mit seinem ersten Auto, einem schwarzen BMW 528i, hatte er nur kurz seinen Spaß. "Den hatte ich 14 Tage. Dann habe ich mich elfmal damit überschlagen. Ich bin bei 210 km/h mit Sommerreifen auf eine Schneespur gekommen." Anschließend saß Berger in einem Porsche 911 Turbo. "Der hat so brutal Power gehabt, dass mich später die Formel 1 nicht mehr überraschen konnte." Mit dem 911er habe er querfahren gelernt. Jetzt geht's nur noch geradeaus – und das ganz gemütlich. Fotocredits: ITR...

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Geht's noch: 12 Millionen Euro für ein Auto
Okt13

Geht's noch: 12 Millionen Euro für ein Auto

Man gönnt sich ja sonst nichts. Das dachte sich ein reicher Geschäftsmann und gab Rolls-Royce den Auftrag, eigens für ihn eine einzigartige Karosse zu entwerfen und zu bauen. Vier Jahre ist das jetzt her. Herausgekommen ist ein Einzelstück auf Phantom-Basis namens "Sweptail". Dass der Kunde sich von Yachten inspirieren ließ, ist bei dem Luxus-Schiff auf den ersten Blick zu erkennen. Über den Preis hüllt Rolls-Royce den Mantel des Schweigens. Laut "auto motor und sport" soll der Sweptail umgerechnet rund 12 Millionen Euro kosten. Damit wäre er der teuerste Neuwagen der Welt. Gemessen an den Ablösesummen im Fußball ist das aber immer noch ein Schnäppchen. "Es wurde maßgeschneidert, um einem ganz bestimmten Kunden zu gefallen", sagt Giles Taylor, Design-Chef der britischen Marke. Der Kunde habe sich ein zweisitziges Coupé mit Panorama-Glasdach gewünscht. Viele Details stammten von seinen Lieblingsautomobilen aus dem frühen 20. Jahrhundert oder von Yachten – so wie etwa das spitz zulaufende Bootsheck. Außergewöhnlich ist auch die Zulassungsnummer 08 am Heck, die aus zwei Aluminiumbarren gefräst und handpoliert wurde. Und Spielereien à la Rolls-Royce sind auch an Bord: So befindet sich auf beiden Seiten hinter den Türen jeweils ein Fach, das je einen handgefertigten Attaché-Koffer enthält. Beide werden erst auf Knopfdruck sichtbar. Die Attaché-Koffer sind Bestandteil eines vollständigen Gepäcksets, das von Rolls-Royce Bespoke speziell für den Sweptail entwickelt wurde. Und noch etwas darf nicht fehlen: Die Mittelkonsole beherbergt einen handgefertigten Mechanismus, der bei Betätigung eine Flasche des Lieblings-Champagners des Kunden sowie zwei Champagner-Flöten aus Kristallglas zum Vorschein bringt. "Der Sweptail ist ein wirklich großartiges Automobil. Er strahlt die Romantik einer Reise um ihrer selbst Willen aus und hebt damit den Sweptail in den Pantheon der berühmtesten Interkontinental-Tourer", sagt Rolls-Royce-Chef Torsten Müller-Ötvös mit viel Pathos in der Stimme und ergänzt: "Wir hören unseren Kunden sehr aufmerksam zu." Klar: Wer würde bei 12 Millionen Euro nicht die Ohren spitzen. Fotocredits: Rollys-Royce,...

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Karmann-Schätze auf der Bremen Classic Motorshow
Okt13

Karmann-Schätze auf der Bremen Classic Motorshow

Das Motto der diesjährigen Bremen Classic Motorshow lautet "Die Schatzkammer von Karmann". Deshalb setzt die Autostadt in Wolfsburg auf ihrem Stand auch einen Schwerpunkt bei den Produkten des Osnabrücker Karosseriebau-Unternehmens. Mit dabei ist vom 3. bis 5. Februar unter anderem ein VW Karmann-Ghia aus dem Jahr 1968. Bereits 1949 startete Karmann seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Wolfsburger Automobilhersteller und entwarf ein viersitziges Cabriolet: das Volkswagen Käfer Cabrio. Ein Exemplar aus dem Jahr 1979 ist in Bremen ebenso zu sehen wie ein der Kooperation von VW, Porsche und Karmann entstammender Porsche 914 von 1972, der als Vorläufer des Boxster gilt. Außerdem dabei: ein Corrado G60 und der Karmann GF Buggy, Baujahr 1971. Fotocredits: Ralph...

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Überflieger dank Körpersprache und Rhetorik
Jan25

Überflieger dank Körpersprache und Rhetorik

Ob Vorstellungsgespräch, Präsentation oder die Rede vor einem größeren Auditorium: In vielen beruflichen Situationen sind „Türöffner“ nötig, um seine Gesprächspartner zu erreichen und für sich einzunehmen. Ein überzeugendes Auftreten im Beruf lässt sich erlernen, allein in Deutschland ist der Markt für entsprechendes Coaching fast unüberschaubar. Das Dilemma: Bei den meisten Angeboten wird entweder eine Optimierung der Körpersprache oder eine Verfeinerung der Rhetorik vermittelt. Das Wie ist so wichtig wie das Was Managementtrainer Peter A. Worel geht deshalb einen ganz anderen Weg: Für ihn haben Körpersprache und Rhetorik die gleiche Bedeutung. Erst die Kombination aus beidem verhilft zu nachhaltigem beruflichen Erfolg. Der Coach vermittelt seinen Seminarteilnehmern je nach Bedarf Grundwissen bis hin zu Profitipps und zeigt ihnen, wie sie Rhetorik, Etikette und Körpersprache der Persönlichkeit entsprechend und je nach Situation passend kombinieren können, ohne wie „dressierte Affen“ zu wirken. „Das Auftreten insgesamt soll stimmig sein, der persönliche Stil und damit die Wirkung auf andere Menschen lassen sich verfeinern“, so Worel, der selbst aus der Praxis kommt und mehr als zehn Jahre als Führungskraft einer Großbank tätig war. Angeboten werden firmeninterne Seminare, individuelle Coachings und intensives Einzeltraining. Unter www.die-stilwelt.de gibt es weitere Informationen und regelmäßige Newsletter mit wertvollen Anregungen. Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance Sobald Menschen zusammenkommen, vollzieht sich in deren Gehirn stets ein typischer Prozess: In Bruchteilen einer Sekunde wird entschieden, ob einem jemand sympathisch ist oder nicht. „Überzeugendes Auftreten gelingt nur dann, wenn jemand stimmig auftritt und zugleich die Rollenerwartungen des Gegenübers in der Situation berücksichtigt und erfüllt“, so Peter A. Worel. Denn nur dann werde im Unterbewusstsein des Gesprächspartners das Signal in Richtung Kompetenz und Vertrauen auf Grün gestellt. Mit diesem Wissen lassen sich überzeugende Auftritte bewusst und zielgerichtet trainieren.(djd) Foto:...

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