Online-Glücksspiel in CH: Was geht – und was (noch) nicht?
Feb22

Online-Glücksspiel in CH: Was geht – und was (noch) nicht?

Auch in der Schweiz macht sich seit längerem ein Trend bemerkbar: Das Online-Zocken. Allerdings: Die Durchführung ist hier nicht erlaubt, was häufig zu Verwirrung und Unsicherheit führt. Was ist erlaubt – und was nicht?     Strafbar: Internet-Casinos in CH Grundsätzlich verhält es sich zur Zeit so: Laut Eidgenössischer Spielbankenkommission ESBK ist „die telekommunikationsgestützte Durchführung von Glücksspielen, insbesondere mittels Internet, verboten (Artikel 5 des Spielbankengesetzes). Dazu gehört typischerweise der Betrieb eines Internet-Casinos.“ Das hat zur Folge, dass das Betreiben von Gaming-Servern, finanzielle Transaktionen in Verbindung mit Online-Glücksspielen und werbliche Massnahmen für selbige in der Schweiz strafbar sind und demzufolge strafrechtlich verfolgt werden. Allerdings: Die gelegentliche Teilnahme an Online-Glücksspielen ist nicht strafbar. Wer also als Schweizer nur gelegentlich vor dem PC zockt, muss das Gesetz nicht fürchten. Anders ist es allerdings, wenn man vom Glücksspiel lebt – denn das wird in CH ebenfalls geahndet. Gesetzesänderung in Sicht Die Online-Casinos für Poker und Co könnten in absehbarer Zeit auch aus der Schweiz kommen. Grund hierfür ist ein Gesetzesvorschlag, der bereits im Herbst 2015 vom Schweizer Bunderrat auf den Weg gebracht wurde und der das Online-Glückspiel auf nationaler Ebene legalisieren und regulieren soll. Mit ihm sollen die 21 Casinos des Landes in die Lage versetzt werden, eigene Online-Casinos eröffnen und betreiben zu dürfen – und auch das private Pokern soll als legal abgesichert werden. Selbstverständlich haben die Schweizer Casinos den Gesetzesvorschlag begrüsst – was auch daran liegen kann, das sie schon seit Jahren mit einem Kundenschwund zu kämpfen haben: Die Konkurrenz aus dem Netz scheint daran nicht ganz schuldlos zu sein. Und auch der Staat macht bei der Entwicklung Verluste: Wie Schweizer Casino-Vereinigung geschätzt hat, gehen pro Jahr ungefähr 300 Millionen Schweizer Franken an Casinos, die nahe der Schweizer Grenze beheimatet sind, illegale Glückspiel-Kaschemmen sowie ausländische Glücksspiel-Anbieter: Geld, das auch der Schweizer Steuerkasse entgeht. Bildquelle: Fotolia, 132649019, Tomasz Zajda  ...

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Überflieger dank Körpersprache und Rhetorik
Jan25

Überflieger dank Körpersprache und Rhetorik

Ob Vorstellungsgespräch, Präsentation oder die Rede vor einem größeren Auditorium: In vielen beruflichen Situationen sind „Türöffner“ nötig, um seine Gesprächspartner zu erreichen und für sich einzunehmen. Ein überzeugendes Auftreten im Beruf lässt sich erlernen, allein in Deutschland ist der Markt für entsprechendes Coaching fast unüberschaubar. Das Dilemma: Bei den meisten Angeboten wird entweder eine Optimierung der Körpersprache oder eine Verfeinerung der Rhetorik vermittelt. Das Wie ist so wichtig wie das Was Managementtrainer Peter A. Worel geht deshalb einen ganz anderen Weg: Für ihn haben Körpersprache und Rhetorik die gleiche Bedeutung. Erst die Kombination aus beidem verhilft zu nachhaltigem beruflichen Erfolg. Der Coach vermittelt seinen Seminarteilnehmern je nach Bedarf Grundwissen bis hin zu Profitipps und zeigt ihnen, wie sie Rhetorik, Etikette und Körpersprache der Persönlichkeit entsprechend und je nach Situation passend kombinieren können, ohne wie „dressierte Affen“ zu wirken. „Das Auftreten insgesamt soll stimmig sein, der persönliche Stil und damit die Wirkung auf andere Menschen lassen sich verfeinern“, so Worel, der selbst aus der Praxis kommt und mehr als zehn Jahre als Führungskraft einer Großbank tätig war. Angeboten werden firmeninterne Seminare, individuelle Coachings und intensives Einzeltraining. Unter www.die-stilwelt.de gibt es weitere Informationen und regelmäßige Newsletter mit wertvollen Anregungen. Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance Sobald Menschen zusammenkommen, vollzieht sich in deren Gehirn stets ein typischer Prozess: In Bruchteilen einer Sekunde wird entschieden, ob einem jemand sympathisch ist oder nicht. „Überzeugendes Auftreten gelingt nur dann, wenn jemand stimmig auftritt und zugleich die Rollenerwartungen des Gegenübers in der Situation berücksichtigt und erfüllt“, so Peter A. Worel. Denn nur dann werde im Unterbewusstsein des Gesprächspartners das Signal in Richtung Kompetenz und Vertrauen auf Grün gestellt. Mit diesem Wissen lassen sich überzeugende Auftritte bewusst und zielgerichtet trainieren.(djd) Foto:...

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So richtig hyggelig – wie man dänische Gemütlichkeit in sein Leben bringt
Dez16

So richtig hyggelig – wie man dänische Gemütlichkeit in sein Leben bringt

Was machen die Dänen eigentlich besser als die Deutschen? Warum sind sie so viel glücklicher, obwohl ihnen auch an den meisten Tagen des Jahres die Sonne fehlt. Warum steht die Nation in Studien zur Zufriedenheit immer wieder ganz weit vorn, obwohl der Winter in Dänemark doch noch viel nasskalter und dunkler ist als hierzulande? Es muss am „Hygge“ liegen. Dahinter steckt die Gabe, es sich im Alltag so richtig gemütlich zu machen – und das in vollen Zügen zu genießen. Hygge wird es mit skandinavischem Wohndesign In Bars mit Freunden treffen oder im Theater die neueste Inszenierung anschauen –  für Dänen steht das nicht an erster Stelle, wenn es um die Freizeitgestaltung geht. Ganz im Gegenteil: Sie bleiben am liebsten zu Hause. Und damit sie sich dort so richtig wohlfühlen, legen sie Wert auf schönes Wohndesign. Kälte gibt es draußen schon genug, das Zuhause der Dänen strahlt Wärme aus. Der Zauber liegt im Detail, so wie beim skandinavischen Label Muuto, das sich auf Found4you finden lässt. So richtig hyggelig wird es aber erst dann, wenn man mit Freunden oder der ganzen Familie beisammensitzt. Gemeinschaft ist den Dänen wichtig – so sehr, dass sie der Arbeit spätestens um 17 Uhr den Rücken kehren. Die Gemütlichkeit schätzen lernen                 Wer kennt das nicht, man hat es sich auf dem Sofa mit einer Tasse Tee gemütlich gemacht und Musik eingeschaltet, doch im Kopf rasen die Gedanken: Sollte ich mich nicht endlich einmal wieder bei Tante Irma melden? Hätte ich heute nicht länger im Büro bleiben sollen? Dänen räumen diesem „Hätte, Könnte, Sollte“ nicht so viel Platz in ihrem Leben ein. Ihr Fokus richtet sich auf den Moment. Einfach einmal innehalten, tief durchatmen und das Sofa, den Tee, die Musik genießen, mehr braucht der Däne nicht, um glücklich zu sein. Wenn man sich dann noch in eine gemütliche Hose schmeißt, seinen Blick über die vielen Details schweifen lässt, mit denen man es sich heimelig gemacht hat und sich dann ein wohliges Gefühl der Entspannung im Kopf und Körper bemerkbar macht, dann ist es so weit. Der dänische Lifestyle hält Einzug in den Alltag. Hygge kann eben so einfach sein. Bildquelle: muuto/found4you  ...

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Veggie Vürste – Fleischersatzprodukte schneiden im Test nicht gut ab
Nov23

Veggie Vürste – Fleischersatzprodukte schneiden im Test nicht gut ab

Vegane-Mortadella, Tofu-Schnitzel und Veggie-Würstchen: Sie sollen so aussehen und vor allem haargenau so schmecken wie ihre tierischen Vorbilder. Ohne eine Vielzahl an Inhaltsstoffen und Geschmacksverstärkern geht das kaum. Dabei gelten fleischfreie Lebensmittel aus Soja, Tofu und Seitan als gesunde Alternative für Flexitarier. In den Supermarktregalen sieht man sie daher immer häufiger. Nun wurden einige Produkte genauer untersucht– mit erstaunlichen Ergebnissen.   Fragwürdige Zutaten führen zu mangelhaften Ergebnissen Öko-Test und Stiftung Warentest fanden vor allem in den fleischfreien Lebensmitteln in Würstchenform Mineralölrückstände. Wie gesundheitsschädlich diese sind, ist bislang noch unklar. Auch gentechnisch verändertes Soja wurde entdeckt. Das ist nicht so schön. Die fleischlosen Veggie-Produkte enthielten zudem vergleichsweise viel Fett sowie Zucker und sind mitunter überwürzt. Was auffällt: Einige Hersteller meinen es mit dem Salz zu gut. Zwei Gramm pro 100 Gramm sind reichlich. So ist der empfohlenen Tageshöchstbedarf von sechs Gramm schneller erreicht als gedacht. Die Herkunft der Zutaten war auch nicht immer eindeutig nachvollziehbar. In puncto Geschmack können die Produkte im Großen und Ganzen überzeugen und kommen qualitativ hochwertigen Fleischprodukten, wie denen des Fleischwarenherstellers Schwarz Cranz, schon sehr nahe. Täglich sollten sie allerdings keinesfalls auf dem Speiseplan stehen. Sie seien höchstens eine „gelegentliche Ergänzung“, so Öko-Test, und für eine vegetarische Ernährung durchaus verzichtbar. Salami, Schinken, Leberwurst – Bei vegetarischen Fleischimitaten ist der Name Programm Spannend ist im Rahmen dessen die derzeitige Diskussion über etwaige Verbrauchertäuschungen durch irreführende Produktbezeichnungen der fleischfreien Lebensmittel. Politiker der CDU in Niedersachen äußerten Kritik an den Fleischersatzprodukten und bemängelten die verwechselbare Namensgebung. Sie fordern, dass fortan nur solche Fleischwaren auch die typischen Namen tragen dürfen, die tatsächlich Fleisch enthalten. Dafür müssten neue Namen gefunden werden. Eine vegetarische Salami oder ein veganer Schinken wäre dann Geschichte. Doch lassen sich Kunden im Supermarkt überhaupt von den Ersatzprodukten so leicht täuschen? Schließlich greifen hauptsächlich die Käufer zu den fleischlosen Wurst-Alternativen, die bewusst auf den bewährten Geschmack nicht verzichten wollen. Ganz egal, ob sie Vegetarier aus Überzeugung sind oder nur weniger Fleisch essen wollen. Fest steht: Die fleischfreien Waren werden gewöhnlich in einem separaten Bereich angeboten und sind auch als Fleischersatz gekennzeichnet. Eine Verwechslungsgefahr ist somit so gut wie ausgeschlossen. Bildquelle: Pixabay, 621848, forwimuwi73  ...

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Was wissen Sie über Horoskope?
Aug23

Was wissen Sie über Horoskope?

Viele Menschen lesen Horoskope. Ob sie den Prophezeiungen glauben sollen, sind sie sich oftmals nicht sicher. Dies gilt auch für Studien, die zu konträren Ergebnissen kommen. Weshalb man sich doch relativ häufig in seinem Horoskop wiederfindet, lässt sich psychologisch erklären.       Was ist ein Horoskop eigentlich? Grob gesagt bezeichnet das Horoskop einen Blick auf die Sterne zu einem bestimmten Zeitpunkt. Man könnte es auch als Schnappschuss der genau berechneten Planetenstände definieren. Daraus versuchen Astrologen, das Schicksal eines Menschen abzuleiten. Je nachdem, wie die Planeten zum Zeitpunkt der Geburt des Individuums zueinander standen, ergeben sich für jeden Tag, jeden Monat, jedes Jahr unterschiedliche Deutungen. Das „Geburtsbild“ wird also laufend mit dem aktuellen (oder erwarteten) Planetenstand abgeglichen, um Trends abzuleiten. Tipp: Die Planetendaten der Geburt eines Menschen ermitteln Astrologen in Büchern oder per Computerprogramm, in denen für jeden Tag die Gestirnstände vermerkt beziehungsweise hinterlegt sind. Zwar finden sich in den Büchern meist nur die Angaben für Mitternacht. Allerdings lassen sich die Daten passend auf die gefragte Geburtszeit umrechnen. Ein Beispiel für ein kurzes Monatshoroskop findet sich unter anderem auf der Seite http://www.idee-fuer-mich.de/. Wissenschaft oder Glauben? Das Horoskop ist also ein bedeutender Teil der Astrologie, die ihre Befürworter durch Studien mittel- bis langfristig zu einer Wissenschaft erheben wollen. Gegner der Sterndeutung sehen darin nichts weiter als einen (Irr-)Glauben, und versuchen ihre These ebenfalls durch Studien und auch durch logische Begründungen zu beweisen. Ende der 1990er-Jahre wertete Gunter Sachs’ IMWA-Institut (IMWA ist das Kürzel für „Institut zur empirischen und mathematischen Untersuchung des möglichen Wahrheitsgehaltes der Astrologie“) 20 Millionen Daten von Schweizern, Deutschen, Engländern und Franzosen aus und fand in allen untersuchten Lebensbereichen (Liebe, Beruf etc.) signifikante Unterschiede zwischen den Sternzeichen. Skeptiker wie die GWPU (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) bemühen sich hingegen, solche Erkenntnisse zu relativieren, indem sie die missglückten Vorhersagen vergangener Jahre herausstellen. Letzten Endes kann die Astrologie (noch) nicht als Wissenschaft gelten, dafür mangelt es an entsprechenden Belegen. Nichtsdestotrotz muss man unterscheiden zwischen ernsthafter Astrologie und Scharlatanerie („Vulgärastrologie“). Was darf man (nicht) ernst nehmen? Die Horoskope, die man in unzähligen Zeitschriften und Zeitungen erblickt, gehören zur sogenannten „Vulgärastrologie“. Dass sich viele Menschen in den dargelegten Charakteristiken erkennen, ist psychologisch einfach zu erklären: Die dortigen Horoskope sind stets derart oberflächlich ausgearbeitet, dass sie immer in irgendeiner Form zum eigenen Leben passen. Den Effekt, vage Beschreibungen von sich selbst als zutreffend zu empfinden, nennt die Psychologie „Barnum-Effekt“ – nachgewiesen durch den Amerikaner Bertram R. Forer im Jahr 1948. Demgegenüber versucht die seriöse Astrologie, analytisch in die Tiefe zu blicken – mit dem Ziel, Menschen zu einer umfassenderen Erkenntnis bezüglich ihres Daseins und letzten Endes zu mehr Lebenszufriedenheit zu verhelfen. Allerdings...

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