Bugatti: Upgrade eines Supersportlers
Mrz07

Bugatti: Upgrade eines Supersportlers

1.500 PS, rund drei Millionen Euro und 420 km/h. Daten, die auf den ersten Blick nicht neu sind, aber jedes Mal aufs Neue schier unglaublich erscheinen. Ja, die Rede ist natürlich von dem Supersportwagen schlechthin, dem Bugatti Chiron. Einem Fahrzeug, das innerhalb von 32,6 Sekunden aus dem Stand bis Tempo 400 beschleunigt und nach weiteren 9,36 Sekunden wieder zum Stehen kommen kann. Einem Fahrzeug, das aus Sicherheitsgründen für normale Fahrten "schon" bei 380 Kilometer pro Stunde in den Begrenzer rauscht und bereits im Stand dank seines acht Liter fassenden W16-Benzinmotors verheißungsvoll vor sich hin blubbert. Wer jetzt glaubt, dass somit das Ende der Fahnenstange erreicht ist, der irrt mal wieder. Denn auf dem Genfer Automobilsalon präsentiert Bugatti nun den 3.153.500 Euro teuren Chiron Sport. Allein die 19-prozentige Mehrwertsteuer beträgt über eine halbe Million Euro. Das Ausstellungsfahrzeug in Genf kostet dank Farb- und Ausstattungsoptionen 3.546.200 Euro und dürfte damit das teuerste auf der Messe ausgestellte Serienfahrzeug sein. Dafür darf sich der solvente Kunde bei unveränderten Leistungs- und Performancedaten über deutlich verbesserte Handling-Eigenschaften und noch mehr Agilität freuen. Bugatti entwickelte dafür ein dynamisches Handling-Paket und hat an die 18 Kilogramm aus dem Fahrzeug genommen. Im Ergebnis erzielt der Chiron Sport eine höhere Geschwindigkeit in Kurven und fährt die Runde auf dem Handling-Kurs des Test- und Prüfgeländes von Nardo in Süditalien fünf Sekunden schneller als der Chiron. Optisch unterscheidet sich der Chiron Sport vom Basisfahrzeug hauptsächlich durch ein neues Felgen-Design sowie eine neue Vierrohr-Abgasblende. Die Auslieferung der ersten Kundenfahrzeuge ist für Ende 2018 geplant. "Wir haben den Chiron Sport für die Kunden entwickelt, die ihren Chiron noch sportlicher und mit deutlich mehr Querdynamik erleben wollen", so Stephan Winkelmann, Präsident von Bugatti Automobiles S.A.S. "Dabei war uns allerdings wichtig, die Einzigartigkeit des Chiron, nämlich die Verbindung von ultimativer Leistung, Längsbeschleunigung und Höchstgeschwindigkeit mit Luxus, Komfort und Alltagstauglichkeit nicht anzutasten." Ein interessantes technisches Detail sind die neuen Scheibenwischerarme, die Bugatti für den Chiron Sport entwickelt hat. Erstmals in einem Serienfahrzeug besteht dieses Bauteil aus Kohlefaser. Bei dieser Neuentwicklung ist Bugatti in der Lage, auf Gelenke, wie sie bei herkömmlichen Wischern üblich sind, zu verzichten und deren Funktion stattdessen in die Kohlefaserkonstruktion der Wischerarme zu integrieren. Darüber hinaus werden die aus Aluminium bestehenden Endteile der Wischerarme im gewichtsparenden 3D-Druckverfahren hergestellt. Dadurch sind die neuen CFK-Wischer 77 Prozent, oder 1,4 kg, leichter als ihre Vorgänger. Nicht zu übersehen ist die rote Ziffer 16 auf dem schwarz lackierten Gitter des Kühlergrills – als Referenz zur Anzahl der Zylinder, die dem Aggregat des Chiron eine Alleinstellung verleihen. Schwarz ist die bestimmende Farbe des Interieurs. Alle Bedienelemente im Fahrzeug sind schwarz eloxiert. Lenkrad und Wählhebel sind mit schwarzem Rauleder...

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Jeep-Club hilft Fahrern auf die Sprünge
Feb23

Jeep-Club hilft Fahrern auf die Sprünge

Ein SUV kann viel. Wer schon immer mal genau wissen wollte, was die Vierradantriebs-Programme und Gelände-spezifischen Schalter im Jeep Renegade, Compass, Cherokee, Grand Cherokee oder Wrangler bedeuten, bekommt vom Jeep Club Deutschland die passenden Antworten. Am 14. und 15. April 2018 lädt der Jeep-Markenclub zum Gelände-Einsteiger-Training ein. Auf dem Offroad-Gelände Ballenstedt im Harz freuen sich die Instruktoren des Jeep Clubs darauf, die Vierradantriebssysteme zu erklären, Fahrtechniken zum Durchqueren von Gräben oder zum Bewältigen großer Steigungen und Gefälle zu üben. Was ist ein Rampenwinklel, ein Böschungswinkel, eine Wat-Tiefe? Hier lernen Jeep-Besitzer alles über ihren SUV oder Geländewagen in Theorie und Praxis – für mehr Fahrspaß und Sicherheit auf unwegsamen Pisten. Fotocredits: FCA Quelle: GLP...

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Brötchen-Duft statt Sprit-Geruch
Feb22

Brötchen-Duft statt Sprit-Geruch

Tankstellen sind oft triste Stationen ohne angenehme Atmosphäre. Doch immer mehr Betreiber geben sich mit dem Ambiente Mühe. Der Clou: Sogar frisches Brot wird dort gebacken. Während Männer den Tankstopp häufig nutzen, um einen Snack mitzunehmen, finden Frauen das Angebot im Shop allerdings oft "nicht frisch genug" (54 Prozent der weiblichen Befragten) und "zu ungesund" (36 Prozent), wie eine Studie der Marktforscher von mafowerk zeigt. Das will jetzt die neue Marke "Frischwerk" ändern und hat dazu eine Kombination aus Bäckerei, Café, Frischebar und Kiosk geschaffen. In den bislang zwei Pilot-Geschäften finden die Verbraucher neben einem breiten Sortiment für die Unterwegsverpflegung eine komplette Bäckerei, eine italienische Kaffeebar und eine Sitzecke, die mit Musik und WLAN zum Verweilen einladen will – und all das auf der Fläche eines 3-Zimmer-Apartments. Dazu gibt's noch eine Auswahl an frisch zubereiteten Snacks vom Wrap bis hin zu einem Salat mit Ziegenfrischkäse, Äpfeln und Walnüssen. Und mal ehrlich: Wer will bei dieser Eiseskälte nicht auch ein paar Vitamine tanken … Fotocredits: obs/Lekkerland Deutschland GmbH & Co. KG Quelle: GLP...

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Jaguar D-Type: 25 fabrikneue Klassiker
Feb07

Jaguar D-Type: 25 fabrikneue Klassiker

Ein vorübergehender Produktionsstopp von 62 Jahren – das dürfte in der Autoindustrie wohl einmalig sein. Bei Jaguar Classic ist das gerade der Fall. Dort führt man nun nach über sechs Jahrzehnten einen Plan zu Ende, der ab 1955 den Bau von exakt 100 Rennautos der Modellreihe D-Type vorsah. Die Produktion endete nach 75 Exemplaren – und wird jetzt leicht verspätet komplettiert. Die D-Type-Modelle sorgten Mitte des 20. Jahrhunderts auf den Rennpisten für Furore. Angetrieben vom längst legendären XK-Reihensechszylinder gewannen sie zwischen 1955 und 1957 gleich dreimal die 24 Stunden von Le Mans. "Jedes Detail der nun für Kunden neu aufgelegten Modelle orientiert sich an den authentischen, sprich originalen Spezifikationen", heißt es bei Jaguar. Die Käufer können zwischen einer Shortnose- oder einer Longnose-Karosserie auswählen. Das erste für den Neuaufbau bei Jaguar Classic vorgesehene Exemplar feiert jetzt auf dem Salon Retromobile in Paris Weltpremiere. Es handelt sich um ein Longnose-Modell. Das ist etwa an der verlängerten Motorhaube und der typischen Heckflosse hinter dem Fahrerkopf zu erkennen. Fotocredits: Jaguar Quelle: GLP...

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So digital darf Mode sein
Feb06

So digital darf Mode sein

Von wegen tapferes Schneiderlein: Das digitale Zeitalter kommt immer mehr auch in der Mode zum Tragen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Elektronische Textilien mit Sensoren, Leuchtdioden und sogar Antriebselementen inspirieren die Branche. Designer entwerfen bereits Outfits mit integrierten Smartphone-Funktionen, die immer alltagstauglicher werden. "Smarte Kleidung" nennt sich das. Und das ist jetzt eines der Top-Themen auf der Weltleitmesse für gedruckte Elektronik, LOPEC, vom 13. bis 15. März 2018 in München. "Elektronische Komponenten für Kleidungsstücke müssen nicht nur hauchdünn und leicht, sondern auch dehn- und waschbar sein", sagt Dr. Klaus Hecker, Geschäftsführer des Industrieverbandes für organische und gedruckte Elektronik OE-A. "Materialforschern ist es jetzt gelungen, die allgemeine Belastbarkeit der Bauteile deutlich zu steigern. Dabei markiert besonders die Waschbarkeit der smarten Textilien einen technologischen Durchbruch." Leicht, flexibel und robust müssen die elektronischen Bauteile im Miniaturformat sein, um in der Textilverarbeitung einsetzbar zu sein. Dies wird mit elektronischen Druckverfahren erreicht – statt Farben trägt der Drucker elektronische Funktionsmaterialien Schicht für Schicht auf. So entstehen Elektroden, Schaltkreise oder Leuchtstoffe direkt auf dem Gewebe oder auf dünn aufgetragenen Folien, erklären die Fachleute. Künftig könnte Kleidung sogar komplett aus leitfähigen Materialien hergestellt werden, heißt es weiter. Das Londoner Modehaus Cutecircuit beispielsweise entwarf jetzt ein Haute-Couture-Kleid aus "Graphen" – einem leitfähigen Kohlenstoffmaterial. In die Abendrobe eingewobene Sensoren nehmen das Atmungsmuster der Trägerin auf, ein Mikroprozessor analysiert die Daten und verändert je nach Tiefe der Atemzüge die Farbe der integrierten Leuchtdioden. Da bekommt das Wort "Glamour-Faktor" eine ganz neue Bedeutung. Fotocredits: LOPEC/Theodoros Chliapas Quelle: GLP...

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