Eine Kreuzfahrt in der Karibik

KreuzfahrtschiffTürkisblaues Meer, weißer Sandstrand und grüne Palmen – für viele Fernwehgeplagte ist die Karibik der Inbegriff des Paradieses. Die zahlreichen Inseln der tropischen Region im westlichen Teil des Atlantischen Ozeans sind für Taucher und Surfer ebenso geeignet wie für Rumliebhaber und Naturfreunde. Die Karibik erstreckt sich bogenförmig von Kuba über die Dominikanische Republik und die Antillen bis nach Trinidad und Tobago und wird vom Golf von Mexiko, dem Karibischen Meer und dem Atlantik eingeschlossen. Am besten erkundet man die traumhafte Urlaubsregion mit einem Kreuzfahrtschiff, um möglichst viele der Postkarten-Inseln auf einmal kennenzulernen.

Facettenreiche Inselgruppen

Für eine Kreuzfahrt in der Karibik gibt es verschiedene Routen zur Auswahl, weil nur die wenigsten Touristen Zeit haben, den 220.000 Quadratkilometer großen Raum mit seinen zahlreichen Inseln gänzlich zu entdecken. Wer in die Karibik, zum Beispiel mit Royal Caribbean, reist, wählt zwischen östlicher, westlicher und südlicher Route. Doch egal, für welchen Kurs man sich entscheidet, man wird Einflüsse aus Amerika, Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden wiedererkennen, weil die Karibik ein früheres Kolonialgebiet ist und noch immer nicht alle Inselstaaten unabhängig sind. Man unterscheidet in der Karibik vor allem die Großen und die Kleinen Antillen sowie Territorien im offenen Atlantik. Auf einer Kreuzfahrt erlebt man das facettenreiche Leben und die abwechslungsreiche Landschaft der Karibik zu Wasser und zu Land auf eine ganz besondere Art.

Jede Insel ein Highlight

Die nördliche Insel Kuba, die größte der Karibik, wird wegen der vielen Zuckerrohrplantagen auch Zuckerinsel genannt und ist bekannt für ihren Rum. Auf Kubas Straßen wird man nostalgisch: Dicke Zigarren werden seit jeher gerne geraucht, bröckelnde Fassaden barocker Gebäude versprühen noch immer ihren Charme und die farbigen Autos aus den Fünfzigerjahren rollen mehr, als dass sie fahren.
Die Dominikanische Republik gilt schon seit Längerem als beliebtes Ziel für europäische Urlauber. Einen ursprünglicheren Eindruck der Karibik macht man sich aber fernab des Massentourismus an der Nordküste in Cabarete machen. Hier findet das Leben buchstäblich am Strand statt und Surfer aus aller Welt kommen gerne hierher.
Der Tiefseehafen in St. John, der Hauptstadt von Antigua, wird von vielen Kreuzfahrtschiffen angesteuert, weil die unzähligen Buchten mit wunderschönen Sandstränden und Korallenriffen zum ausgiebigen (Sonnen-)Baden und Schnorcheln einladen.
Ohne Flughafen oder bebendes Nachtleben hat sich Dominica, wie Antigua ebenfalls Teil der Kleinen Antillen, dem Ökotourismus verschrieben. Der tropische Regenwald und die Flüsse und Seen auf der Insel ziehen Wanderer und Paddler gleichermaßen an.
Die Insel Barbados ganz im Osten der Karibik trägt ihren Namen „die Bärtigen“ von den Feigenbäumen, deren Wurzeln wie Bärte frei herunterhängen. Ansonsten beeindruckt Barbados durch typisch karibischen Erscheinung, die schon Motiv vieler Werbefilme war.
Grenada versprüht ebenfalls Postkarten-Feeling und war einst größter Muskatnussproduzent. Ob Strand, Regenwald, Berggipfel oder Wasserfall – die Insel hat viel zu bieten.
Auf der wild anmutenden Insel Tobago, die einen Gegensatz zur Vorzeigekaribik Barbados bildet, befindet sich der älteste Regenwald auf der westlichen Erdhalbkugel.
Die ABC-Inseln Aruba, Bonaire und Curacao liegen wie Trinidad vor der Küste Venezuelas. Sie zählen zu den niederländischen Antillen, weshalb man hier auch Giebelhäuser und eine kunterbunte Bevölkerung vorfindet. Die Strände sind weiß und das Meer so blau wie der gleichnamige Likör. Taucher können in den geschützten Korallenriffen unter Wasser auf Entdeckungsreise gehen.

Foto von: Flying-Tiger – Fotolia

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Author: Kolumbus

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