Was kommt eigentlich in welche Tonne? – So funktioniert die Mülltrennung

Vier unterschiedlich farbene MülltonnenSchätzungen zufolge produziert die Weltbevölkerung täglich ca. 3,5 Millionen Tonnen Müll. Auch in jedem einzelnen Haushalt scheint die Abfallmenge immer größer zu werden. Doch wohin damit? Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren Müll richtig trennen.



Altpapier, Sonder- und Sperrmüll

Zeitungen, Zeitschriften und Verpackungen aus Pappe kommen in den Altpapiercontainer – das dürfte allgemein bekannt sein. Aber wussten Sie, dass Fax- und Thermodruckerpapier nicht zum Altpapier darf? Imprägnierte und beschichtete sowie durch Lebensmittel oder Farbe verschmutzte Papiere sind nicht mehr recyclebar: Sie gehören in die Restmülltonne. Gleiches gilt für Styropor und Tapetenreste. Im Gegensatz hierzu können Sie Papier mit Spuren von Erde bedenkenlos in die Altpapiertonne geben. Besonders im Bereich Sondermüll werden häufig Fehler gemacht. Folgende Abfälle dürfen nicht in den Restmüll und müssen bei einem Schadstoff-Mobil oder Wertstoffhof abgegeben werden:

– Renovierungsabfälle
– Batterien
– Reinigungsmittel
– Gartenchemikalien mit Gefahrstoffsymbolen
– Energiesparlampen
– Leuchtstoffröhren oder quecksilberhaltige Thermometer
– Akkus
– Altöl

Übrigens: Batterien werden auch vom Einzelhandel zurückgenommen, der sich um die fachgerechte Entsorgung kümmert. Für Elektroschrott gibt es ebenfalls spezielle Abgabestellen, die Sie bei Ihrer Kommune erfragen können.

Sperrige Gegenstände können Sie über den Sperrmüll entsorgen. Je nach Region gibt es feste Tage oder individuelle Termine, an denen beispielsweise Möbel, Wäschespinnen oder ausrangierte Fahrräder abgeholt werden. Hilfsorganisationen sammeln in Altkleidercontainern aussortierte Kleidung und Schuhe, über die sich Bedürftige freuen.

Biotonne, Gelber Sack und Restmüll

Organische Abfälle wie Pflanzen-, Obst- und Gemüsereste sowie Kaffee- und Teefilter sind in der Biotonne richtig. Wickeln Sie feuchten oder geruchsintensiven Müll in Zeitungspapier oder schmeißen Sie ihn stattdessen in die Restmülltonne. Hier hinein kommt auch behandeltes Holz. Alle Kunststoffe, die mit dem „grünen Punkt“ versehen sind, sollten löffelrein oder ausgespült im gelben Sack beziehungsweise in der gelben Tonne entsorgt werden. Hierzu zählen:

– Milchtüten
– Joghurtbecher
– Folien
– Einwickelpapier aus der Metzgerei
– Plastiktüten
– Saftbehälter
– Dosen
– Weißblech
– Aluminium
– CD
– DVD

Wenn Sie Ihren Müll richtig getrennt haben, bleibt für die schwarze Tonne nicht mehr viel übrig. Folgendes sollten Sie aber auf jeden Fall in den Restmüll werfen:

– Staubsaugerbeutel
– verschmutzte Hygieneartikel
– Windeln
– defekte Glühbirnen (keine Energiesparlampen)
– ausgetrocknete Filzstifte
– Porzellan
– Asche
– Tierkot
– Streu

Die richtige Mülltrennung trägt erheblich zum Umweltschutz bei. Wenn Sie noch mehr tun möchten, können Sie in vielen Situationen auf Verpackungen verzichten oder Mehrwegverpackungen einsetzen, um überflüssigen Abfall zu vermeiden.

Bildquelle: ThinkStock, iStock, teptong

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Author: Kolumbus

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