Stavanger in Norwegen: Erdöl und Naturdenkmäler

Stavanger in Norwegen: Erdöl und NaturdenkmälerWunderbare Natur, viele kulinarische Genüsse der Region und das Flair einer Kulturhauptstadt: Das alles erwartet den Besucher in der Region und der Stadt Stavanger. Hier gibt es mehr Wissenswertes über diese besonders schöne Ecke Norwegens!




Region mit maritimer Historie

Die Region um die Stadt Stavanger mit ihren 120.000 Einwohnern wurde seit jeher durch die Küste geprägt. Im 19. Jahrhundert lebten die Menschen dort in erster Linie von der Schifffahrt und der Heringsfischerei. Als gegen Ende des Jahrhunderts die Heringsbestände nachließen, wurde die Produktion von Konserven zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor. Den nächsten wirtschaftlichen Schub erfuhr die Region, als man im Jahr 1966 in der Nordsee auf Erdölvorkommen stieß. Die Folge war eine florierende Offshore-Erdölindustrie, von der heute das norwegische Erdölmuseum im Hafen von Stavanger erzählt. Erreichen kann man Stadt und Region bequem per Autofähre und per Bahn. Auch mit dem Flugzeug kann man Stavanger gut erreichen, denn der drittgrößte Flughafen Norwegens befindet sich nur einige Kilometer von der Stadt entfernt. Wer Lust auf eine Kreuzfahrt nach Norwegen hat, ist mit MSC Kreuzfahrten oder einem anderen Anbieter gut beraten: Es gibt zahlreiche Routen mit der Stadt Stavanger als Destination, die man buchen kann.

Kontrastreiche nordische Landschaft

Die Natur Stavangers zeichnet sich durch ein abwechslungsreiches Landschaftsbild aus, das zu vielen Aktivitäten einlädt. In der Region befinden sich auch zwei der wichtigsten Naturdenkmäler Norwegens, der Preikestolen („Predigtstuhl“), und der Kjerag. Der Predigtstuhl ist eine Art Felskanzel, die sich 604 Meter über dem Lysefjord befindet. Er zieht Jahr für Jahr zahlreiche Besucher an und wurde 2011 von CNN GO sowie Lonely Planet zum „spektakulärsten Aussichtspunkt der Welt“ auserkoren. Der Kjerag hingegen ist eine 1.084 hohe Felswand, die alle anderen Berge im Lysefjord überragt. Seine überaus steilen Felswände ziehen jeden Sommer zahlreiche Wanderer, Bergsteiger und Basejumper an. Allerdings: Das Gelände ist schwer zugänglich und eher etwas für Wanderer mit Erfahrung. Wer aber etwas Kondition, Wanderstiefel, wetterfeste Kleidung und Proviant mitbringt, der sollte sich dieses atemberaubende Stück Natur nicht entgehen lassen.


Bild: Thinkstock, 464065559, iStock, Paffy69

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Author: Kolumbus

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