Ford elektrifiziert Karnevalswagen

Ford fährt die Kölner Jecken nun zur 70. Session durch die rheinische Karnevalshochburg. Diesmal sind elektrifizierte Modelle im Einsatz. Wenn es also am Rosenmontag laut wird, dann nicht wegen der Motorengeräusche. Bei den Bagagewagen fiel die Wahl seit mehr als 50 Jahren auf das gleiche Modell: den Ford Transit. Doch in diesem Jahr setzt Ford dabei auf alternative Antriebssysteme und elektrifiziert die komplette Rosenmontags-Flotte. Von den 55 eingesetzten Bagagewagen fahren 25 Transit Custom Plug-in-Hybride ausschließlich elektrisch. Die restlichen 30 sind Mild-Hybrid-Varianten. Damit führt Ford die Elektrifizierung des Rosenmontagszugs fort, die der Kölner Autohersteller im vergangenen Jahr mit dem Einsatz von drei von Ford in Köln-Niehl produzierten StreetScooter Work XL begonnen hatte. Unterdessen stehen gleich zwei Jubiläen an: Ford geht nicht nur in seine 70. Session als Mobilitätspartner des Kölner Karnevals, der Autobauer stellt auch die Fahrer. Seit dem Jahr 2000, also seit 20 Jahren, übernehmen Ford-Mitarbeiter beim "Zoch" die ehrenamtlichen Chauffeurs-Dienste. Fotocredits: Ford Quelle: GLP...

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Casa Seat – Kultur-Residenz in Barcelona

Barcelona ist Heimat der Marke Seat. Nun eröffnet die spanische VW-Tochter dort eine Kultur-Residenz namens Casa Seat. Für dieses Projekt arbeitete Seat mit zwei Prominenten der Architektur und des Designs zusammen: dem Architekten Carlos Ferrater (OAB Studio), der die Renovierung des Gebäudes leitete, und dem Innenarchitekten Lázaro Rosa-Violán, der die Gestaltung dieser Räume übernahm. Die Casa Seat besitzt vier Etagen und erstreckt sich über eine Fläche von 2.600 Quadratmetern. Carlos Ferrater und sein Team haben das Gebäude als Treffpunkt innerhalb der Stadt konzipiert und dazu ein offenes Raumkonzept umgesetzt. Der Verwendungszweck spiegelt sich auch in der gebogenen Glasfassade wider, die mit einem speziellen Siebdruckverfahren in Bronzetönen gestaltet wurde. Für das Innendesign hat Lázaro Rosa-Violán feine Materialien und eine breite Palette an hellen, satten Farben verwendet, um einen einladenden und dynamisch wirkenden Raum zu schaffen. Das durch die Glasfassade fallende natürliche Licht spielt im Innenraum eine große Rolle: Im Zusammenspiel mit der indirekten Innenbeleuchtung entsteht eine warme und entspannte Atmosphäre. "Die Lage des neuen Gebäudes ist symbolträchtig und ideal, um die Stadt in Bewegung zu bringen", sagt Gabriele Palma, Leiter der Casa. Mit der Eröffnung der des Hauses am Georgstag entstehe ein Anlaufpunkt für die Auseinandersetzung mit der Zukunft der Mobilität. Im Internet hat die Casa Seat bereits jetzt ihre Türen geöffnet: Unter www.casa.seat finden sich weitere Informationen zum Projekt sowie alle Neuigkeiten zur Ausstellungsfläche und den Veranstaltungen. Fotocredits: Seat Quelle: GLP...

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Bugatti inszeniert den Chiron Pur Sport online

Zu einem Nettopreis von drei Millionen Euro hat Bugatti nun den Chiron Pur Sport im Angebot. Im Internet erklären die Macher des Super-Luxus-Sportwagens alle Details zum Fahrzeug. Eines vorweg: Der Chiron Pur Sport ist unvorstellbar agil. Unabhängig von Spitzengeschwindigkeiten punkten der Antrieb durch höchste Elastizität und das Fahrwerk mit Rennsport-Straßenlage. Um 50 Kilogramm reduzierte sich das Gewicht des Chiron Pur Sport, eine ausgeklügelte Aerodynamik – inklusive eines 1,90 Meter breiten Heckflügels – sorgt für mehr Abtrieb. Gleichzeitig verringert der Wegfall der hydraulischen Komponente des sonst automatisch ausfahrbaren Flügels das Gewicht. Die neu entwickelten High-Performance-Reifen Sport Cup 2 R von Michelin in der Größe 285/30 R20 vorne und 355/25 R21 hinten sorgen mit neuer Materialmischung für extremen Grip selbst bei hohen Kurvengeschwindigkeiten. Für eine bessere Beschleunigung des ohnehin schon sehr schnellen Chiron entwickelte Bugatti ein neues Getriebe. Die Fahrstufen liegen nun enger zusammen, was kürzere Gangsprünge ermöglicht und die Performance steigert. Gleichzeitig hebt Bugatti die maximale Drehzahl des W16-Motors um 200 Umdrehungen auf jetzt 6.900 Umdrehungen an. Das sorgt zusammen mit der kürzeren Gesamtübersetzung für eine bessere Elastizität. So beschleunigt der Chiron Pur Sport im 6. Gang von 60 auf 120 km/h um fast zwei Sekunden schneller als der schon sehr schnelle Chiron. Insgesamt liegen die Elastizitätswerte um 40 Prozent über denen des Chiron. Damit bietet der Chiron Pur Sport eine außergewöhnliche und erlebbare Performance in allen Geschwindigkeitsbereichen. Beim ikonenhaften 8,0-Liter-W16-Motor mit seinen 1.500 PS und 1.600 Newtonmeter Drehmoment liegt die volle Leistung wegen der kürzeren Gesamtübersetzung und dem gesteigerten Abtrieb bereits bei 350 km/h an. Passend zum Herkules-Antrieb gibt es ein neues Fahrwerk-Set-up mit härteren Federn, einer auf Performance ausgelegten Regelstrategie der adaptiven Dämpfer und geänderten Sturzwerten. Das alles sorgt für ein noch dynamischeres Fahrverhalten in Kurven. Optisch direkt erkennbar sind die neuen optionalen Aero-Felgen. Die um vier Kilogramm leichtere Felge aus Magnesium mit optionalen Aero-Flügeln belüftet die Räder optimal und sorgt für eine bessere Aerodynamik. Durch eine Gewichtsersparnis von insgesamt 16 Kilogramm sinkt nicht nur das Leergewicht, sondern verringern sich auch die ungefederten Massen der ohnehin schon leichten Bugatti-Felgen. Dadurch bewegt sich der Pur Sport1 nahezu leichtfüßig über Straßen. Der neue Fahrmodus Sport+ greift für ein gesteigertes Fahrerlebnis auf trockener Straße später ins ESP ein und ermöglicht dem Fahrer eine Abweichung von der Ideallinie bis hin zu leichten Drifts. Auch optisch unterscheidet sich der neue Pur Sport von den anderen Chiron-Modellen. An der Front fällt die agile Kurven-Variante auf, mit weit ausgestellten Lufteinlässen und dem vergrößerten Hufeisen auf einem längeren Splitter. Durch die Lufteinlässe der vorderen Kotflügel ziehen sich die Kammlinien. Im Detail erklärt der Hersteller auf seiner Homepage den Überflieger – für jedermann. Lars Wallerang / mid...

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Gutes Design schreit nicht

Das Gegenteil von Angeberei ist Understatement. Man zeigt nicht mehr, sondern weniger als man hat. Die Wahl des Autos gibt schon etwas Aufschluss über den Käufer – vor allem im Premium-Segment. Deutsche, italienische und englische Fabrikate der gehobenen Preislage sind im Prestige-Zirkus nicht gerade Leisetreter. Wer Understatement sucht, wird wohl eher im hohen Norden fündig. Volvo ist vielleicht die Premium-Marke mit dem höchsten Understatement-Faktor. Volvos – vor allem die größeren Exemplare – sind natürlich keineswegs billig, erreichbar nur für Käufer mit überdurchschnittlich großem Portemonnaie. Und hochwertig wirken die Modelle ja. Aber für Angeber gehen sie nicht ins Rennen. Das mag viele Gründe haben. Der wichtigste liegt im diskreten Design der schwedischen Automobile. Und so ein Fahrzeugdesign fällt nicht einfach vom Himmel. In der Vergangenheit hat die schwedische Marke große Summen in die Entwicklung gesteckt. Und wenn ein Hersteller das tut, muss er auch einen ganz klaren Fahrplan fürs Design haben. "Das Ziel für die aktuelle Fahrzeugpalette war klar: Volvo als echten Premium-Automobilhersteller zu etablieren", sagt Owen Ready, Chef Strategie und Markendesign bei Volvo. Begonnen habe man mit den Grundlagen der Proportionen, die durch die spezifischen SPA- und CMA-Plattformen ermöglicht wurden. Das hatte ganz klare Vorteile. "Wenn Sie die Grundbausteine an den optimalen Stellen haben, müssen Sie keine ausgefallenen Styling-Tricks spielen", erklärt Ready. Stattdessen bemühe man sich ständig, so viel Aufwand und so viele sinnlose Details, Oberflächenveränderungen und -falten wie möglich zu beseitigen, um ein Gefühl von Eleganz, Stärke und Ruhe zu vermitteln. "Volvos müssen nicht schreien – sie haben ein klares Selbstvertrauen." Starke Akzente müssen natürlich dennoch sein. Dazu gehören die Scheinwerfer mit den T-förmigen Tagfahrlichtern, die den Spitznamen "Thors Hammer" tragen. "Sie zeigen wirklich, wie kraftvoll gerade Linien in einer Welt voller visuellem Lärm sein können", sagt der Design-Chef. Auf der Rückseite sind die vertikalen Lampen ein sofort erkennbares Merkmal von Volvo, das ständig weiterentwickelt wird. "Wir haben das große Glück, dass wir keine bestimmte Kühlergrillform als Schlüsselkennung haben." Man könne sehen, dass dies für andere ein Problem wird, wenn sie sich in Richtung Elektroautos bewegen. "Stattdessen haben wir den absolut einzigartigen Schrägstrich auf der Vorderseite unserer Autos, was eine sehr kraftvolle Aussage ist." Der im Vergleich zu früheren Modell-Generationen aufgewertete Innenraum der Fahrzeuge spielt auch eine große Rolle im Gesamtpaket. "Während das Außendesign des Autos sofort Anziehungskraft erzeugt, baut der Innenraum eine dauerhafte Beziehung auf", erklärt Owen Ready. Um dies zu erreichen sei man bestrebt, Innenräume zu schaffen, die nicht nur gut aussehen, sondern auch im Alltag hervorragend funktionieren. "Wir müssen die Balance zwischen der Schaffung eines Luxusgefühls mit der hervorragenden Ergonomie und der praktischen Anwendbarkeit finden, für die Volvo bekannt ist", sagt der Designer. Der Betrachter...

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ATV-Modell MXU 550: Ach Du dickes Ding

Mit einer wahren Wuchtbrumme können moderne Abenteurer jetzt das Gelände unsicher machen. Aber auch Land- und Forstwirte, Hausmeister- und Handwerksbetriebe, Berg- und Strandrettungsdienste, Garten- und Weinbergbesitzer kommen mit dem neuen ATV-Modell MXU 550i T Offroad LOF des taiwanesischen Herstellers Kymco auf ihre Kosten. Allein schon der optische Auftritt ist imposant. Mit der nach vorn gerichteten Front mit großem, zentralen Kühlergrill und der sportlichen Verkleidung wirkt das Allradgefährt angriffslustig. Kymco hat es aber nicht nur beim Facelifting belassen, sondern auch Details überarbeitet. Die neuen Seitenverkleidungen erhöhen den Rund-um-Schutz des 550 Kubik starken Einzylinders, der mit viel Bodenfreiheit, mehr Stauraum und einem optimierten Fahrwerk daherkommt. Eine weitere Besonderheit ist die Land- und Forst-wirtschaftliche Zulassung. Damit bietet das Nutzfahrzeug serienmäßig Extras wie Anhängerkupplung, Seilwinde und Bergabfahrhilfe für Arbeitseinsätze – und darf ohne Leistungsbegrenzung auch auf öffentlichen Straßen fahren. Kymco zeigt in seiner ATV-Baureihe MXU gleich in drei Hubraumklassen (300, 550 und 700 Kubik) neue Fahrzeugmodelle und bietet 2020 eine vielfältige Auswahl. Alle Kymco-ATVs können mit umfangreichem Zubehör für die unterschiedlichsten saisonalen Arbeiten ausgestattet werden, verspricht der Hersteller. Mit den Fahrzeugen lassen sich die entlegensten Winkel erreichen. Der Tank fasst 16,5 Liter und ist unter dem Sitzbereich für Fahrer und Sozius (Zwei-Personen-Zulassung) verbaut – der Tankeinfüllstutzen befindet sich wie beim Auto hinten. Diese neue Anordnung des Tanks soll den Schwerpunkt des 370,5 kg schweren Geräts optimieren, heißt es. Positiver Nebeneffekt: Durch die Neupositionierung des Tanks wird gleichzeitig Raum für ein Staufach in der Front frei. Der Viertakt-Einzylinder-Motor mit elektronischer Einspritzung leistet 35,4 PS (26 kW bei 6.500 U/min). Das maximale Drehmoment von 40 Nm liegt bei 6.006 U/min an. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt laut Kymco bis zu 90 km/h. Damit seien sportliche Starts und flüssiges Fahren garantiert, heißt es. Serienmäßig ist das MXU 550i T Offroad LOF mit stufenloser Variomatik, Allradantrieb, Vorderachssperre, Untersetzungsgetriebe und Bergabfahrhilfe ausgestattet. Ein zentrales LCD-Cockpit informiert über Geschwindigkeit, Temperatur und Allrad-Status. Hinzu kommen Extras wie eine Seilwinde, die vom Lenker aus steuerbar ist, und eine Anhängerkupplung. Besonders vorteilhaft ist ein am Lenker positionierter Schalter zur Zuschaltung des Vierradantriebs und der Vorderachssperre. Nicht nur im Gelände, sondern auch auf der Straße fühlt sich das MXU 550i T Offroad LOF pudelwohl. Als serienmäßige Zugmaschine mit LOF-Zulassung bietet das MXU 550i T Offroad LOF den Vorteil, dass es mit Pkw-Führerschein und offener Leistung im Straßenverkehr gefahren und gleichzeitig für Land- und Forstwirtschaftliche Zwecke genutzt werden kann. Das MXU 550i T Offroad LOF ist in der Farbe Schwarz/Rot zu einem Preis von 7.800 Euro zuzüglich Überführungskosten erhältlich. Informationen zu den ATV-, Quad- und Roller-Angeboten erhält man bei über 500 Kymco-Händlern in Deutschland oder unter: www.kymco.de. Ralf Loweg / mid Fotocredits: Kymco Quelle: GLP...

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Wilder Kerl mit Macho-Aura

Duftmarke setzen – so nennt man das wohl, was Harley-Davidson 2019 gelungen ist. Mit der LiveWire, dem ersten Elektro-Bike der amerikanischen Kult-Marke, hat Harley mal locker den großen europäischen und japanischen Herstellern eine Harke geschlagen. 2020 kommt Harley nicht ganz so spektakulär über den großen Teich, betreibt Modellpflege, packt elektronische Helfer in die Tourer-Modelle und bringt in der Softtail-Familie die Low Rider S neu auf die Straße. Zur Softtail-Familie gehören die Motorräder im Starrahmen Design der 50er Jahre des vergangen Jahrhunderts. Heute natürlich mit allem Komfort ausgestattet und gefedert mit einem unter dem Sitz verborgenen Zentralfederbein. Wie auch in der neuen Low Rider S. Weniger Schein als Sein sozusagen – American Understatement! Für die Testfahrt im Hinterland von Malaga passt die Low Rider S ganz in Schwarz am Besten: tiefer Solosattel, Banditenmaske für den Scheinwerfer. Bei Harley nennen sie diesen Style "West-Coast-Look". Die Low Rider S verkörpert jedoch keinesfalls kalifornisches "Flower-Power- und Easy-Going-Gefühl", sondern eher "Wilder Kerl" mit "Macho-Aura". Nicht von ungefähr sieht man ab und an die Männer mit Halstüchern im Totenkopf-Design auf diesem Typ Motorrad. In den Softail-Rahmen packt Harley einen Milwaukee-Eight 114 Motor, mit 114 Kubikzoll, das sind 1.868 ccm. Einen V-Zweizylinder mit 94 PS und einem maximalen Drehmoment von 155 Newtonmeter bei 3000 U/min. Zwei Ausgleichswellen sollen störende Vibrationen verhindern. Der Maschine ist ein Allrounder, passt aber ideal zum Cruisen. Passend dazu die Räder, vorne 19 Zoll, hinten 16 Zoll und 180 Millimeter breit. Dazu eine Upside-down-Telegabel vorne, die liefert, wie das Zentralfederbein hinten, die Firma Showa. Die Sitzposition ist weich und tief. Der Lenker auf Brusthöhe und frei von jeglichem Schnickschnack. Mittig auf dem Tank, Tachometer und Drehzahlmesser links und rechts daneben, wie früher zwei Tankdeckel. Heutzutage ist der Linke nur aus Tradition und als Verzierung angebracht. Also auf zum Schnupperkurs mit der 308 Kilogramm schweren Low Rider S. Aufsitzen, Motor starten und schon blubbert die Harley in den genüsslichsten Bass-Tönen. Die Fahrt führt ein paar Kilometer durch die Stadt. Die Sitzposition ist entspannt, Beine und Arme sind nach vorne gelegt. Das fühlt sich gut an. Genauso wie die Blicke der Passanten, die die Daumen heben wenn eine Harley vorbeibraust. Unebenheiten und Schlaglöcher steckt die Gabel weg. Der Fahrtwind ist nicht so krass, dass man Oberarme und Nacken eines Preisboxers haben müsste. Nach der Stadt geht's auf gerade Strecken – die Lieblingsstrecken von Harley-Fahrern wie böse Zungen behaupten – aber die Low Rider S kann auch anders, kann auch Kurven. Allerdings liegen die Fußstützen, obwohl von Harley bei diesem Modell schon erhöht, immer noch so tief, dass bei schrägster Schräglage leicht mal Funken auf dem Asphalt sprühen. Die schwarze Schönheit lässt sich allerdings nach...

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