Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen – Die Grippe ist überall!
Feb16

Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen – Die Grippe ist überall!

Schlagartiges Fieber, Husten, stechende Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit: Die Grippewelle rollt mal wieder durch Deutschland – und zwar nicht nur früher als sonst sondern auch weitaus heftiger. Besonders im Süden und Osten des Landes sind die Wartezimmer der Arztpraxen voll. Dabei können bereits wenige leicht umsetzbare Maßnahmen vor einer Ansteckung schützen. Was Sie über die aktuelle Grippewelle wissen müssen Experten sprechen von einer stark erhöhten Influenza-Aktivität: Bereits zu Beginn der Grippesaison gibt es deutschlandweit mehr als 11.000 Krankheitsfälle – Tendenz steigend. Fiel die Grippewelle im vorherigen Jahr vergleichsweise mild aus, werden in diesem Jahr weitaus mehr Menschen betroffen sein. Insbesondere ältere Menschen, Kinder, Schwangere und chronisch Kranke haben ein erhöhtes Ansteckungsrisiko. Gleiches gilt für Personen, die im medizinischen Bereich tätig sind oder sich täglich an Orten mit hohem Publikumsverkehr aufhalten, beispielsweise in Schulen. Sogar all jene, die sich vorsorglich einer Grippeimpfung unterzogen haben, kann es erwischen: Der aktuell grassierende Virustyp – die offizielle Bezeichnung lautet H3N2 – hat sich seit Zusammenstellung des Impfstoffs für dieses Jahr verändert, sodass die Impfwirkung reduziert ist. Gegen andere Erregertypen ist die Wirkung jedoch nach wie vor gegeben. So schützen Sie sich und Ihre Familie Hygiene ist die wichtigste Voraussetzung, um sich vor eine Grippeinfektion zu schützen. Regelmäßiges Händewaschen sollte selbstverständlich sein, und zwar insbesondere für Ältere und Kinder. Dazu kann zu normaler Handwaschseife gegriffen werden – wichtig ist nur, dass die Hände gründlich und für circa 20 bis 30 Sekunden eingeseift werden, um alle Bakterien und Viren zu beseitigen. Achten Sie außerdem darauf, sich nicht ins Gesicht zu fassen, denn das Berühren eines mit Erregern belasteten Gegenstands genügt, um sich anzustecken. Erklären Sie auch Ihren Kindern, wie wichtig es ist, die Hände vom Gesicht fernzuhalten. Außerdem gilt: Vermeiden Sie engen Körperkontakt zu anderen Personen. Händeschütteln sollte während der Grippesaison beispielsweise tabu sein, ohne dass es vom Gegenüber als unhöflich empfunden wird. Bleiben Sie gesund! Obwohl jedes Jahr viele Tausend Menschen an den Folgen einer Grippeerkrankung sterben, lassen sich nur etwa 30 Prozent der Menschen in Deutschland gegen Grippe impfen. Dabei ist die Impfung die einzige Möglichkeit, sich bereits vorab vor einer Ansteckung zu schützen. Hat die Grippesaison bereits begonnen, helfen nur umfangreiche hygienische Maßnahmen, um gesund und fit durch den Winter zu kommen. Foto: Thinkstock, iStock,...

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Schön trinken mit der Detox-Saft-Kur
Feb11

Schön trinken mit der Detox-Saft-Kur

Derzeit boom mal wieder der Detox-Trend. Ganz neu: Saft-Kuren, die frei Haus geliefert werden und einen glänzenden Tein, einen flachen Bauch und einen entgifteten Körper versprechen. Aber klappt das wirklich und was kostet uns der Spaß? Natürlich, Detox-Säfte entschlacken und lassen einige Pfunde purzeln. Aber seit Neuestem heißt es, die Säfte und Smoothies würden unserer Haut einen Super-Glow-Effekt verschaffen. Das wollten wir einmal ausprobieren. Der Selbsttest Im Internet recherchiert, landet man schnell bei den Pionieren der Saft-Szene. Detox-Delight gilt als Vorreiter und bietet eine fünf tägige Saft-Kur. Die dort entwickelten Säfte sind darauf zugeschnitten, unseren Körper zu entgiften und dabei auch noch wirklich lecker zu sein. Wir bestellen eine Fünf-Tages-Kur und sind etwas schockiert über den hohen Preis: 275 Euro für 30 Flaschen à 500 ml. Die erste Lieferung kommt in der Kühlbox, die restlichen Flaschen zwei Tage später. Täglich sollen sechs Flaschen zu sich genommen werden. Neben Obst enthalten die Säfte basische Gemüsesorten wie Mangold oder Spinat und Kokoswasser. Die Saft-Kur beginnt direkt am nächsten Morgen. Auf dem Frühstücksplan steht ein Saft aus Apfel, Fenchel, Blattspinat, Gurke und Minze. Wirklich grün aber lecker. Nur sättigen tut er nicht. Genauso verhält es sich mit den restlichen Säften an Tag eins. Alle drei Stunden wird die nächste Flasche geöffnet… Zarte Hochgefühle spüre ich erst am dritten Tag. Tag eins und zwei waren eine kleine Hölle mit Hungerattacken und schlechter Laune. Die Säfte helfen aber und sind in Verbindung mit einem Detox-Tee so langsam auch sättigend. Nach den fünf Tagen ist von Hunger im Übrigen nichts mehr zu spüren… klasse! Auch mein Teint fühlt sich wohlig und rosig an. Ich fühle mich jünger und auch der Bauch ist deutlich flacher! Die Kur also hat sich für mich gelohnt und dieses Gefühl soll die nächsten sechs Wochen anhalten. Einziger Wehrmutstropfen: 275 Euro sind doch etwas viel für fünf Tage. Das kann und mag man sich höchstens einmal jährlich leisten… Bild: Thinkstockphotos, iStock, DENIO...

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Neue Benimm-Regeln im Wartezimmer
Jan15

Neue Benimm-Regeln im Wartezimmer

Schnupfen, Husten, Niesen – all das verteilt Viren und gerade in Bussen, Bahnen und Wartezimmern wird es besonders ungern gesehen, gerade dann, wenn man das Gefühl bekommt, der Gegenüber geht zu leichtsinnig mit seiner Krankheit um und steckt den gesunden Rest auch noch an. Doch gibt es neue Regeln, die gesünder und eventuell etwas unansehnlicher sind… In die Armbeuge niesen Natürlich, nach wie vor ist es hygienisch in ein Taschentuch zu niesen. Doch bei den meisten Menschen ist dies nur selten griffbereit. Daher soll man nun in die Armbeuge niesen – am besten in die rechte. Grund: Die Hände sind Virenüberträger. Früher hieß es, man möge in die linke Hand niesen, doch auch mit der linken Hand fassen wir allerlei an. Also nehmen Sie beim nächsten Mal doch einfach die Armbeuge. Auch wenn es weniger galant ausschaut. Abgewendet husten Husten hält sich in vielen Fällen über einige Tage. Der Schleim muss sich schließlich lösen. Auch hier dürfen Sie gerne in die Armbeuge husten. Ansonsten nehmen Sie sich ein Taschentuch oder husten abgewendet gegen beispielsweise Wände, wo sich Viren nicht so schnell übertragen lassen. Die Nase auch mal hochziehen Wir alle kennen das unangenehme Geräusch von hochgezogenem Nasensekret. Besonders verbreitet in der Winterzeit. Doch amerikanische Ärzte haben nun festgestellt, dass beim Schnäuzen ein gewisser Gegendruck in den Nebenhöhlen entsteht, der zehnmal stärker ist als beim Niesen. Eine kleine Menge des Sekrets wird beim Schnäuzen in die Stirnhöhle befördert, wo es nicht hingehört und deshalb Beschwerden wie eine Nasennebenhöhlenentzündung bereiten kann. Dagegen ist das hochziehen des Schleims ungefährlicher. Also gerade in unbeobachteten Situationen gerne häufiger machen! Foto: Thinkstockphotos, iStock,...

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Vorsätze für das neue Jahr: Low Carb!
Jan07

Vorsätze für das neue Jahr: Low Carb!

Sie möchten gesünder leben und dabei auch noch etwas abnehmen? Wir und viele Ernährungsexperten empfehlen bei einem solchen Vorhaben die Low-Carb-Diät. Sie brauchen nicht hungern, essen automatisch gesund und kurbeln Ihren Stoffwechsel an. Wir geben Ihnen erste Tipps, wie das funktionieren kann. Low Carb bedeutet so viel wie „wenig Kohlenhydrate“. Nämlich solche wie Nudeln, Mehl, Brot, Mais, Reis, Kartoffeln und raffinierte Zucker. Sie alle sind in unserem Ernährungsplan hauptsächlich Sattmacher und die können Sie ersetzen! Die Vorstellung ohne Müsli, Cornflakes oder Brot zu frühstücken scheint Vielen gruselig. Doch all das ist bloß eine Frage der Umstellung. Jede Mahlzeit kann mit gar keinen bis wenigen Kohlenhydraten zubereitet werden und ist außerdem lecker, gesund und vor allem ausreichend. Denn langfristiges Hungern führt über kurz oder lang zum Jojo-Effekt. Erst Mal muss Ihnen klar werden, wo überall Kohlenhydrate zu finden sind. Während Zucker, Weizenprodukte, Reis, Kartoffeln und Co. fast ausschließlich aus Kohlenhydraten bestehen, finden wir auch in Gemüsen und Obst Kohlenhydrate. Denn auch die enthalten Fruchtzucker. Ganz ohne also geht es nicht. Aber Vitamine und Eiweiße stehen nun ganz oben auf Ihrem Speiseplan. Zum Frühstück also gibt es in Zukunft Gemüse mit Kräuterquark, Omelette, Rührei, etwas Ananas oder Joghurt und Quark mit Beeren. All das ist schnell zubereitet, lecker und sättigend! Ausnahmsweise darf es am Wochenende auch mal eine Scheibe Vollkornbrot mit Quark, Wurst oder Käse sein. Das Essen soll ja Spaß machen! Mittags und abends gibt es dann viel Gemüse, Fleisch, Fisch, Suppen, Salate, Aufläufe ohne Nudeln und Co. und alles was Ihnen noch einfällt. Fast jedes Gericht ist auch ohne die fiesen Kohlenhydrate zuzubereiten. Beim Burger lassen Sie einfach das zucker- und weizenhaltige Sesambrötchen weg und ersetzen es mit mehr Salatblättern, Gurken, Käse und Co (siehe Bild). Fett nämlich ist nicht tabu. Sollte eben nur bedachter verwendet werden. Auch den Ketchup können Sie mit Tomatenmark, Essig oder Zitrone, Gewürzen und etwas Süßstoff selber herstellen. So sparen Sie sich den ganzen Zucker. Um den Stoffwechsel anzukurbeln empfehlen wir über den Tag mindestens zwei Tassen Grünen Tee mit Zitrone und Ingwer zu trinken. Außerdem ein Teelöffel Leinöl. Den können Sie beispielsweise in Ihren morgendlichen Quark und / oder Joghurt geben. Das ist gesund und lecker! Lernen Sie das Kochen neu. Sie werden sehen, es macht Spaß und gibt Ihnen neue Energie! Bild: Thinkstockphotos, iStock,...

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Aromatische Naturmedizin: Zimt, Sternanis und Ingwer
Dez18

Aromatische Naturmedizin: Zimt, Sternanis und Ingwer

Sie sind nicht nur in der Küche leckere Helferlein, sondern auch bei Diabetes, Erkältung und Magen-Beschwerden. Warum Sie diese drei magischen Gewürze unbedingt auch in Ihrem Medizinschrank aufbewahren sollten, erfahren Sie hier. Der vielseitige Ingwer Er ist scharf und ideal für einen heißen Tee und asiatische Gerichte. Doch kann die Wurzel mehr. Das in Ingwer enthaltene Gingerol wirkt nämlich antioxidativ und entzündungshemmend. So lindert Ingwer das flaue Gefühl im Magen nach einer länger andauernden Übelkeit. Auch ideal ist er während der Schwangerschaft, denn auch diese Übelkeit kann Ingwer lindern. Ingwer nehmen Sie am besten aufgebrüht mit kochendem Wasser oder als Tropfen aus der Apotheke zu sich. Sternanis: Häufiger Inhaltstoff bei Grippemitteln Sternanis schmeckt nach Lakritze und ist deshalb nicht jedermanns Freund. Dennoch verflüssigt die sternförmige Kapsel den Schleim in unseren Nebenhöhlen. Daher finden wir Sternanis auch in vielen Grippemitteln aus der Apotheke. Wer mag, kann zwei Kapseln zerstoßen und mit 250 ml siedendem Wasser übergießen. Nach zehn bis fünfzehn Minuten ist der schleimlösende Tee fertig. Zimt: Senkt den Blutzuckerspiegel Wer unter Diabetes Typ 2 leidet, hat im Zimt seinen besten Freund gefunden, denn das braun-goldene Pulver hilft Ihnen Ihren Blutzuckerspiegel unter Kontrolle zu bringen. Auch ist Zimt zur Vorbeuge gut um erhöhten Blutzucker- und Blutfettwerten vorzubeugen. Zimt nehmen Sie am besten in kleinen Mengen pur, im Tee, zum Gemüse oder zum Reis zu sich. Vermischt mit fettigen Teigwaren ist Zimt eher weniger als Medizin zu sehen, da hier die Zucker- und Fettwerte deutlich zu hoch sind um noch gesund zu sein. Foto: Doris Heinrichs –...

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Der Winter naht: So schützen Sie Ihre Haut bei den wechselnden Temperaturen
Nov15

Der Winter naht: So schützen Sie Ihre Haut bei den wechselnden Temperaturen

Damit Ihre Haut auch im Winter geschmeidig bleibt, braucht sie gute Pflege. Der Wechsel zwischen kühlen Außentemperaturen und der warmen Luft im Inneren setzt der Haut sehr zu. Die Haut wird durch häufige Temperaturwechsel schnell trocken, dann spannt sie und bekommt Risse. Auch Akne-Haut benötigt jetzt besondere Zuwendung. Hier erfahren Sie, was Sie im Winter für eine gesunde Haut tun können. Kälte trocknet die Haut aus Die Haut ist die natürliche Schutzhülle des Menschen. Sie schützt uns unter anderem vor den Außentemperaturen und sorgt dafür, dass die Körpertemperatur im Sommer und Winter konstant bleibt. Damit die Haut ihre Schutzfunktion erfüllen kann, muss sie optimal versorgt und gepflegt werden. Bei kühlen Temperaturen verengen sich die Blutgefäße und die Durchblutung der Haut sinkt. Zudem wird bei Kälte weniger Feuchtigkeit über die Haut ausgeschieden und die Talgproduktion nimmt allmählich ab. Die Haut wird im Winter also nicht mehr so gut mit Fett und Feuchtigkeit versorgt. Neben der kalten Winterluft macht der Haut auch die trockene Heizungsluft zu schaffen. Ist die Luftfeuchtigkeit gering, reduziert sich der Wasservorrat in der Haut. Wenn die Haut zu sehr austrocknet, wird sie rissig, spannt und juckt. Mit der Zeit kann es sogar zu Entzündungen kommen. Die Haut richtig pflegen Im Winter gilt es, auf eine konsequente Hautpflege zu achten. Besonders häufig trocknen Lippen, Gesicht und Hände aus. Bei vielen Menschen sind auch die Schienbeine betroffen. Die richtige Pflege beginnt bei der Reinigung. Greifen Sie im Winter bevorzugt zu rückfettenden Reinigungsprodukten für die Dusche. Die Dusche sollte kurz und nicht zu heiß sein. Für ein Wannenbad nutzen Sie am besten pflegende Ölbäder. Auf das Eincremen von Gesicht und Körper sollten Sie im Winter nicht verzichten. Achten Sie auch Pflegeprodukte mit Inhaltsstoffen wie Harnstoff (Urea), Milchsäure und Betulin. Produkte mit Sheabutter, Linolensäure, Olivenöl und Nachtkerzenöl schützen die Haut vor dem Austrocknen durch einen Hydrolipidfilm. Daneben wirken auch Panthenol und Vitamin E gegen Trockenheit. Auch bei Akne sollten Sie auf Produkte zurückgreifen, die Feuchtigkeit und Fett spenden. Lassen Sie sich hierzu vom Apotheker und Hautarzt beraten oder informieren Sie sich zunächst online, wie zum Beispiel auf akne-ratgeber.org. Beugen Sie vor Lassen Sie es im Winter gar nicht erst so weit kommen, dass Ihre Haut spannt, juckt und reißt. Starten Sie umgehend mit einer konsequenten Hautpflege und cremen Sie sich täglich ein. Bei besonders eisigen Temperaturen und einem Spaziergang im Freien schützen Sie Ihre Haut mit einer Fettsalbe. Nach dem Spaziergang muss diese jedoch entfernt werden, damit die Poren nicht verstopfen und unreine Haut gefördert wird. IMG: Thinkstock, iStock,...

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