Früher Pollenflug: Was Sie für Ihre Gesundheit tun können
Mrz03

Früher Pollenflug: Was Sie für Ihre Gesundheit tun können

Jedes Jahr, wenn sich der Frühling langsam bemerkbar macht, beginnt die schwere Zeit für Menschen, die eine Allergie haben. Schnupfen, Juckreiz, Niesen, tränende Augen bis hin zu Asthma sind die klassischen Symptome einer Pollenallergie. Schuld an den lästigen Beschwerden ist der Blütenstaub bestimmter Pflanzen und Gräser. Aufgrund des milden Winters und der frühlingshaften Wärme der letzten Tage haben Pollen heute deutlich früher Saison als nach normalen Wintern. Die Pollen haben heute früher Saison Man kann davon ausgehen, dass die diesjährige Pollensaison etwa drei Wochen früher als üblich startet. Dies bestätigt auch Herr Werner Schätzle, der Medizin-Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst. Ist im Norden Deutschlands derzeit fast überall mit einer Pollenbelastung zu rechnen, so leiden die Allergiker im Süden bereits seit einigen Wochen darunter. Die letzte allergikerfreundliche Bastion befindet sich momentan noch auf den Inseln in der Nord- und Ostsee. Gemäß Schätzle fliegen auf den Inseln nur jene Pollen, die vom Festland hinüberwehen. Zurzeit muss mit Hasel- und Erlenpollen gerechnet werden, bevor im März die Birkenpollen folgen. Die Hochsaison beginnt ab Mai mit den Gräserpollen und im Hochsommer mit den Pollen der Kräuter. Hilfe für Allergiker Doch nicht nur das verfrühte Auftreten der lästigen Pollen bereitet ein Problem. Bislang konnte von den Ärzten auch festgestellt werden, dass die Ordinationen von rund 15 bis 20 Prozent mehr Patienten aufgesucht werden als in anderen Jahren. Menschen, die unter Pollenallergien leiden, ist anzuraten, sich laufend über den Polleninformationsdienst zu erkundigen. Heute sind auch diverse Apps für das Smartphone erhältlich, die optimal und rasch Auskunft über den Pollenflug geben. Diese Apps zeigen an, wie stark die Belastung der Atemluft in der betroffenen Region ist. Sie sind kostenlos und werden von unabhängigen Anbietern zur Verfügung gestellt. In Fällen von starken Belastungen sollten Allergiker Ausflüge in die Gegend meiden. Sicherheitshalber sollten Betroffene immer Augentropfen, Nasenspray und gegebenenfalls auch Tabletten vorrätig haben, um im Notfall bestens gerüstet zu sein. Schluss mit Heuschnupfen Menschen, die unter Allergien leiden, sollten immer gut informiert sein, wie stark die Pollenbelastung in ihrer Umgebung ist. Arzneimittel können im Notfall gute Dienste leisten um die schlimmsten Symptome wie tränende Augen oder Schnupfen zu lindern. Kommen Atembeschwerden hinzu, muss in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden. Wem diese jährlichen Prozeduren zu mühsam sind, der kann eine Hyposensibilisierung in Erwägung ziehen. Diese wirkt wie eine Art Impfung gegen den Heuschnupfen. Ab Mai oder Juni, wenn der erste Pollenflug vorbei ist, kann man sich auf diese Art vor der Pollensaison im kommenden Jahr schützen. Image: somenski –...

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Gerade sitzen, kippeln, lümmeln: Na was denn nun?
Feb22

Gerade sitzen, kippeln, lümmeln: Na was denn nun?

Schule, Universität, Büroarbeit – was für viele den Alltag darstellt ist gleichzeitig besonders schädlich für den Rücken. Doch was tun, wenn man nicht umhin kommt, den Großteil seiner Zeit im Stuhl zu verbringen? Ergonomische Büromöbel sind hier eine interessante und gesunde Option. Bewegungsmangel als Auslöser für Gesundheitsschäden Am schädlichsten ist der Faktor der Unbeweglichkeit während des Sitzens. Durchschnittliche Stühle ermöglichen nur eine Sitzposition die statisch während eines langen Zeitraums gehalten wird. Dynamische Sitzgelegenheiten und ergonomische Büromöbel sind daher immer gefragter. Wird Sitzen mit Bewegung verbunden, regt dies die Durchblutung und den Stoffwechsel an und beugt Verspannungen effektiv vor. So kann sogar die Konzentration und Leistungsfähigkeit gesteigert werden. Aufwendige Mechaniken können Bürostühle so anpassen, dass sie vielfältige Bewegungen in unterschiedlichste Richtungen unterstützen oder begünstigen. Allerdings ist derartige Mechanik auch relativ teuer, die Anschaffung sollte daher gut durchdacht werden. Weiterführende Informationen und eine Übersicht an unterschiedlichen Modellen gibt es unter anderem auf der Website vom schweizer Anbieter Joma. Kippeln für die Gesundheit Bewegung ist das A und O für einen gesunden Rücken. So gelangt auch das sogenannte Kippeln zu neuer Berühmtheit. Was früher als Unaufmerksamkeit verpönt war, setzt sich heute als Element der „Bewegung im Sitzen“ durch. Mitunter werden Stühle bewusst so konstruiert, dass sie ein Kippeln ermöglichen, ohne dass der Benutzer umfällt. Auch andere Bewegungen dienen einem gesunden Rücken. Die Beine übereinander zu schlagen oder auch mal im Schneidersitz auf dem Stuhl Platz zu nehmen, bringt Abwechslung in den sitzenden Alltag. Ein Rückenkissen oder ein „schwabbelndes“ Sitzkissen haben einen ähnlich positiven Effekt. Bewegung ist alles! Als Leitlinie für ein rückenschonendes Sitzen lässt sich festhalten, dass Bewegung fast alles ist. Kippeln, Sitzverlagerungen, Positionswechsel – all das fördert einen gesunden Rücken und erleichtert die Arbeit im Büro. Ergonomische Büromöbel ermöglichen Ihnen diese Optionen und fördern Ihre dauerhafte Gesundheit. Pic.: luna –...

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Kalter Winter – schützen Sie Ihre Haut!

Nicht nur die kalten Außentemperaturen im Winter gehen so manchem im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut. Auch trockene Heizungsluft, jähe Temperaturwechsel und ein durch Erkältungen angeschlagenes Immunsystem fordern ihren Tribut. Insbesondere im Gesicht und an den Händen wird die Haut spröde oder weist gar Risse auf. Mit welchen Pflegemaßnahmen Sie Ihrer Haut helfen können, die Winterstrapazen gut zu überstehen, beschreiben wir hier. Äußerliche Pflege Um die natürliche Hautelastizität trotz der winterlichen Gegebenheiten zu erhalten, muss ihr geschwächter Säureschutzmantel ergänzt werden. Am einfachsten lässt sich dies durch das regelmäßige Auftragen einer reichhaltigen Creme bewerkstelligen. Eine im Winter verwendete Creme sollte grundsätzlich mehr Fette enthalten als eine Sommercreme. Um der Haut den bestmöglichen Schutz zu gewähren, sollte bei der Auswahl des Produkts jedoch der Hauttyp beachtet werden. Für das Eincremen normaler Haut ist eine sogenannte „Öl-in-Wasser-Emulsion“ ausreichend, während für den trockenen Hauttyp im Winter eine Intensivcreme oder gar Salbe empfehlenswert ist. Ist dem Pflegeprodukt Harnstoff zugesetzt, so verstärkt sich sein pflegender Effekt. Hyaluron-Serum hat eine ähnliche Wirkung. Der Fettanteil von Cremes mit Hyaluron-Serum muss jedoch vergleichsweise gering sein, damit das Produkt gut einziehen kann. Gesunde Haut durch gute Ernährung Im Winter wird zumeist kalorienhaltiger und schwer verdaulicher gegessen als im Sommer. Für die Hautgesundheit ist es jedoch empfehlenswert, die Nahrungsaufnahme auch zur kalten Jahreszeit vitamin- und abwechslungsreich zu gestalten. Gemüse und Obst sowie Vollkorn- und Milchprodukte sind die Mittel der Wahl, wenn es darum geht, die Haut von innen heraus zu unterstützen. Durch ihre Vitalstoffe wird zudem das Immunsystem in Schwung gebracht, wodurch die Haut zusätzlich geschützt wird. Insbesondere die ausreichende Aufnahme von Zink, Biotin, Jod, Riboflavin, Niacin und Vitamin A sollte der gesunden Haut zuliebe gewährleistet sein. Selbst wenn der Durst in den warmen Monaten des Jahres größer ist, sollte zugunsten der Hautelastizität insbesondere auch im Winter auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Den eiskalten Temperaturen zum Trotz Wer sich gesund und abwechslungsreich ernährt und das geeignete Hautpflegeprodukt wählt, kann die kalte Jahreszeit mit strahlendem Teint und gesunder Haut genießen. Gönnen Sie sich tägliche Streicheleinheiten mit einer reichhaltigen Creme und verzichten Sie auch im Winter nicht auf vitaminreiche, frische Nahrungsmittel. Ihre Haut wird es Ihnen danken! Bild: Thinkstock, iStock,...

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Gesundheits- und Fitness-Apps: sinnvoll für jeden?

Das Leben im Digitalzeitalter ist für viele Menschen geprägt von mangelnder Bewegung und ungesunder Ernährung. Das Erkunden virtueller Welten vom Computersessel aus ersetzt körperliche Aktivitäten in der realen Welt. Doch eine aktive und körperbewusste Lebensführung und die Verwendung moderner Medien müssen einander nicht ausschließen: Nach elektronischen Schrittzählern und Fahrradcomputern setzen nun Gesundheits- und Fitness-Apps für das Smartphone einen neuen Trend. Homo Digitalis unter Strom Der moderne Mensch verbringt sein Leben zunehmend vor dem Bildschirm. Er arbeitet am Computer, verbringt den Feierabend mit Vorliebe vor dem Digital-TV und hält über sein Smartphone permanent den Kontakt zur virtuellen Welt. Mit dem ausgeprägten Bewegungsmangel, den diese Lebensweise bei vielen zur Folge hat, geht nicht selten eine ungesunde Ernährung einher. In Konsequenz nehmen sowohl das durchschnittliche Körpergewicht als auch andere Zivilisationskrankheiten zu. Doch das muss nicht sein! Mit dem Zeitalter des Smartphones ist es mithilfe moderner Apps möglich, gezielt sportlich aktiv zu werden und auf seine Gesundheit zu achten – eine vielversprechende Lösung für alle Bewegungsmuffel. Mit den richtigen Apps zum eigenen Coach werden Bewegungsmuffel werden durch Fitness-Apps wie beispielsweise „Endomondo“ (Android, iOS), „Runtastic Laufen & Fitness“ (Android, iOS) und „RunKeeper“ (Android, iOS) dazu motiviert, körperlich wieder aktiv zu werden. Parallel bieten Apps wie „Drinking Water“ (Android) und „FatSecret“ (Android, iOS) dem Anwender moderne Strategien, um sein Trink- und Essverhalten gesünder zu gestalten. Dass eine Lebensführung mit Sport und ausgewogener Ernährung auch ohne digitale Helferlein zu erreichen ist, steht sicherlich außer Frage. Jedoch wird durch ihren Einsatz eine Brücke zwischen der virtuellen und realen Welt geschlagen. Der eigene Körper wird zum Projekt erhoben, sportliche Betätigung und die Gesundheitsküche erscheinen in einem erstrebenswerten Licht. Die Apps geben Mittel zur Zielsetzung und zur Kontrolle an die Hand, die den Anwender zu seinem eigenen Coach avancieren lassen. Fit und gesund durchs Leben Über den Sinn von Gesundheits- und Fitness-Apps lässt sich streiten. Für alle, die ohnehin abseits des Bildschirms aktiv im Leben stehen, mögen sie überflüssig erscheinen. Für Computerfans und Stubenhocker jedoch können sie Hilfe und Motivation sein, das eigene Leben aktiv und gesund zu gestalten. Bild von: Thinkstock, iStock,...

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