Unterstützt Wasser die Gewichtsabnahme?
Jul05

Unterstützt Wasser die Gewichtsabnahme?

Blogs, Foren oder schlaue Diätratgeber raten uns während der Diät zu viel Wasser, denn das soll unseren Stoffwechsel ankurbeln und die Gewichtsreduktion steigern. Aber stimmt das überhaupt und wurde das schon wissenschaftlich belegt? Unglaublich, aber der menschliche Körper besteht je nach Alter, Gewicht und Geschlecht aus 40 bis 80 Prozent Wasser. Über den Tag verlieren wir außerdem etwa zwei Liter Wasser über das Schwitzen, die Atmung oder die Blase. Wir sollten also mindestens zwei Liter pro Tag trinken, um den Speicher wieder aufzufüllen. Je mehr wir uns sportlich bewegen, desto mehr Wasser sollten wir außerdem trinken. Aber fördert das viele Wasser die Gewichtsabnahme? Nur wenige wissenschaftliche Studien Wissenschaftlich ist das nicht bis wenig belegt. Obwohl also diese Theorie so populär ist und häufig angewendet wird, gibt es kaum eine bekannte Studie darüber. Zwar gab es einige Versuche, kaum einer von ihnen aber war wissenschaftlich. So mussten von 5000 Artikeln über 90 Prozent aussortiert werden. Am Ende blieben sogar nur zwei Studien übrig, die vertrauenswürdig und aussagekräftig scheinen. Dabei kamen beide Studien zu unterschiedlichen Ergebnissen: In der einen Studie wurden Probanden während der Diät untersucht. Ein Teil wurde beauftragt etwa einen halben Liter Wasser pro Tag mehr zu trinken als auf dem eigentlichen Ernährungsplan empfohlen wurde. Dies funktionierte und die Kilos purzelten bei erhöhtem Wasserkonsum schneller. Eine andere Studie, in der vermehrt schlanke Personen untersucht wurden, konnte dies nicht einheitlich bestätigt werden. Sicher aber ist, wenn Limonaden und Bier durch Wasser ersetzt werden, ist eine Gewichtsreduktion sehr wahrscheinlich. Also probieren Sie es einfach aus aber behalten Sie im Hinterkopf, dass nicht alle Behauptungen, besonders bei Diätratgebern, wissenschaftlich belegt sind. Sie sind häufig doch nur Vermutungen… Bildquelle: Thinkstockphotos, iStock, 477549341,...

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Volkskrankheit Magnesiummangel – was Sie tun können!
Jun27

Volkskrankheit Magnesiummangel – was Sie tun können!

Jeder Dritte Deutsche leidet laut einer Studie an Magnesiummangel. Dieser äußert sich vor allem in Trägheit, Stressempfindlichkeit und erfolglosen Diäten. Hier stellen wir Ihnen die wichtigen Lebensmittel für eine magnesiumreiche Ernährung vor. Die empfohlene Tagesmenge von mindestens 300 Milligramm Magnesium wird von über 30 Prozent der Deutschen nicht geschafft. Dabei könnte es mit einer ausgewogenen Ernährung so einfach sein. Bereits Mineralwasser bietet eine gute Grundlage. Schnelltest Leiden auch Sie an Magnesiummangel? Wenn Sie unter mindestens drei der folgenden Punkte leiden, könnte dies ein Hinweis auf einen Magnesiummangel sein. Sind Sie häufig gereizt? Sind Sie schnell erschöpft? Sind Sie häufig müde? Kämpfen Sie mit Antriebslosigkeit? Haben Sie oft kalte Füße? Leiden Sie häufig unter Kopfschmerzen? Kämpfen Sie mit Heißhunger? Sind Sie innerlich unruhig? Sind Sie geräuschempfindlich? Haben Sie Probleme mit dem Einschlafen? Haben Sie überschüssige Pfunde? Bleiben Diäten bei Ihnen nahezu erfolglos? Magnesiumreiche Lebensmittel Wie bereits oben erwähnt bieten viele Mineralwasser einen erhöhten Gehalt an Magnesium. Achten Sie also darauf mindestens einen Liter Mineralwasser am Tag zu trinken. Greifen Sie außerdem zu Vollkornprodukten statt zu Weizen. Auch Hirse und Quinoa sind gute Magnesiumlieferanten. Letzteres ist außerdem glutenfrei. Bei Obst und Gemüse sollten Sie zu Kiwis, Himbeeren, Bananen, Ananas, Bohnen, Brokkoli, Spinat, Kohlrabi und Mais greifen. Auch Nüsse, Kakao und Kürbis- und Sonnenblumenkerne sind wichtige Magnesiumlieferanten. Probieren Sie es aus und ernähren Sie sich mal eine Woche ganz bewusst mit vielen der genannten Lebensmittel. Bild: Skv7774 –...

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Sport kann bei Multipler Sklerose helfen
Jun23

Sport kann bei Multipler Sklerose helfen

Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste neurologische Erkrankung bei jungen Erwachsenen. Um den schleichenden Verfall der Nervenfunktionen zu verlangsamen, soll – neben Medikamenten – auch Sport helfen. Die Erkrankung verläuft meistens in Schüben Bei der Multiplen Sklerose gibt es grundsätzlich zwei Verlaufsformen: Entweder die Erkrankung läuft in Schüben, das ist bei über 80 Prozent der Erkrankungen der Fall, oder in selteneren Fällen, schreitet sie chronisch voran. Oft beginnt sie schubweise und geht später in einen chronisch-voranschreitenden Verlauf über. Die entzündliche Erkrankung des Nervensystems greift die Myelinhülle der Nerven an, so dass Nervensignale nicht mehr wirkungsvoll übertragen werden können. Die Patienten haben Gefühlstörungen und Lähmungserscheinungen. Ein Schub kann dabei einige Tage bis über mehrere Wochen verlaufen. Die Auslöser für den Erkrankungsschub sind nicht eindeutig zu finden, allerdings können Infektionen oder psychischer Stress die Auslösung eines Schubs begünstigen. Individualisiertes Sportprogramm Medikamente können die Erkrankung zwar lindern und verlangsamen, heilen können sie jedoch nicht. Ratsam ist in jedem Fall ein individualisiertes Sportprogramm. Zahlreiche Studien haben positive Wirkungen auf MS-Patienten bewiesen. Sport verbessert zum Beispiel die körperliche Koordination, stabilisiert das Immunsystem, beugt Folgekomplikationen wie Verspannungen, Muskelschwäche und Osteoporose vor. Je nach Leistungsfähigkeit bieten sich verschiedene Sportarten an. Zum Beispiel Wassergymnastik: Sie verbessert die Balance, entlastet die Gelenke, stärkt die Muskelkraft durch den höheren Widerstand im Wasser. Auch Pilatis ist für MS-Kranke ideal. Das ganzheitliche Training kräftigt die Körpermitte mit Becken, Rücken und Bauch. Ähnlich wie auch das zu empfehlende Yoga basiert das Konzept auf Körper und Geist, auch die Atemtechnik spielt eine große Rolle. Das sanfte, aber intensive Training hilft auch dabei, Haltungsfehler zu korrigieren und Rückenschmerzen vorzubeugen. Auch Nordic Walking – das einfache Ausdauertraining – kräftigt die Arm und Rumpfmuskulatur und erhöht die Koodinationsfähigkeit. Auch empfehlenswert: Die fernöstliche Bewegungslehre Tai Chi. Sie wirkt sich beruhigend auf das Nervensystem aus, verbessert die Atmung, unterstützt den Stressabbau und fördert die Konzentration. IMG: Thinkstock, iStock,...

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Abgepacktes Grillfleisch: Gefahr für die Verbraucher
Jun20

Abgepacktes Grillfleisch: Gefahr für die Verbraucher

Öko-Test gibt bekannt: Abgepacktes Grillfleisch aus den Supermärkten ist „Unter aller Sau!“. Keime, Antibiotika und Gammelfleisch verderben den Appetit aufs schnelle Grillen. Öko-Test zufolge ist abgepacktes Grillfleisch nicht wirklich empfehlenswert. Das Wort „Ekelhaft“ ist hier eher angebracht. So hat ausschließlich abgepacktes Biofleisch gut abschneiden können. In anderen Produkten wurden mitunter antibiotikaresistente Erreger gefunden. Andere Supermärkte boten mariniertes mit Antibiotika versetztes Fleisch an. Wieder andere Produkte wiesen eine deutlich erhöhte und nicht zugelassene Anzahl an Keimen auf. Als Richtwert dient hier der der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie. Zudem war Fleisch bereits vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verdorben. Weniger gefährlich für die Gesundheit und auch noch zugelassen waren elf Proben, die jedoch auch eine erhöhte Keimzahl aufwiesen. Öko-Test und auch wir empfehlen zu nicht eingelegtem Grillfleisch zu greifen und es stattdessen selber zu marinieren oder Würstchen zu kaufen. Ansonsten ist das Bio-Grillfleisch wie bereits erwähnt unbedenklich. Sollten Sie aufgrund von Eile und knapper Kasse doch mal zum abgepackten Fleisch greifen, sollte dies stark gegrillt werden. Blutiges Fleisch sollte hier nicht verzehrt werden. Und: Benutzen Sie bitte unbedingt unterschiedliches Besteck für rohes und gegrilltes Fleisch! Bildquelle: LianeM, 13214878,...

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SOS-Hilfe: Was tun bei Herpes?
Mai19

SOS-Hilfe: Was tun bei Herpes?

Es kribbelt, juckt und brennt – erste Bläschen bilden sich auf Ihrer Lippe. Jetzt sollten Sie schnell handeln, damit es nicht zu schlimm wird. Aber wie? Wir klären auf, was hilft und was nicht. Herpes hat das Talent immer dann zu kommen, wenn man ihn am allerwenigsten brauchen kann. Viele Betroffe verzweifeln daran, dass kaum ein Mittel hilft. Einige angebliche Hausmittel können die Infektion sogar verschlimmern. Probieren Sie daher unsere fünf Tipps aus… Zink Herpes bricht meist aus, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Wer anfällig ist, sollte auf seine Zink-Versorgung achten. Das Spurenelement Zink unterstützt nämlich die Abwehr. Auch unsere Ernährung unterstützt ein starkes Immunsystem! Melisse Melissenöl reduziert Rötungen und Schmerzen und schützt außerdem vor einer Neuinfektion. Auch Teebaumöl wirkt ähnlich. Das Öl können Sie sowohl am Anfang als auch am Ende der Infektion auftragen. Tee Das in Schwarztee enthaltene Tannin wirkt desinfizierend! Tupfen Sie Ihre infizierte Lippe also einfach mit einem abgekühlten Teebeutel ab. Das Desinfiziert und beruhigt die Wunde. Finger Weg Kratzen und Aufstechen führen dazu, dass sich Viren ausbreiten und sich die Wunde entzündet. Zahnpasta, Essig oder auch Rasierwasser gelten als vermeintliche Hausmittel. Sie sind es aber nicht. Sie reizen lediglich die Haut. Also Finger weg! Hygiene Berühren Sie Ihren Herpes bestmöglich nicht mit Ihren Fingern. Waschen Sie Ihre Hände außerdem häufiger. Das Gleiche gilt für Getränkeflaschen, Besteck und Gläser. Diese führen Sie regelmäßig zum Mund! Auch Textilien wie Handtücher sollten Sie bei mindestens 60 Grad waschen, um Viren wirklich abzutöten. Arzt und Apotheker In der Apotheke bekommen Sie Cremes, Stifte und Co. die die Viren schneller eindampfen können. Sollte der Herpes nach zehn Tagen noch immer nicht abgeklungen sein, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Gleiches gilt für Patienten, die häufiger als acht Mal im Jahr unter einer Herpesblase leiden. Bild: Thinkstockphotos, iStock, Levent...

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Gesundheit: Futter für Gehirn, Zellen und mehr Energie
Apr25

Gesundheit: Futter für Gehirn, Zellen und mehr Energie

Sie heißen Chia oder Maca, sollen sehr gesund sein und außerdem unsere Zellen schützen. Wir stellen Ihnen heute drei Wundermittel vor. Darunter findet sich auch ein sehr bekanntes Gemüse, dass wir nun anders kennenlernen… Chia-Samen Sie sehen aus wie Leinsamen, sind aber noch reicher an den wichtigen Omega-3 und Omgea-6-Fettsäuren. Zudem haben sie einen erhöhten Gehalt an Proteinen. Chia-Samen stammen aus Mexiko und werden meist in Milch eingeweicht. Dort quellen sie auf und das Ergebnis ist eine Art Pudding. Wenn Sie etwas Obst oder Fruchtzucker dazugeben, haben Sie ein ideales Frühstück. Die Chia-Samen gibt es mittlerweile in vielen Bio-Supermärkten und Reformhäusern. Maca-Pulver Maca-Pulver gilt seit einigen Jahren als das Mittel für eine gesteigerte Fruchtbarkeit. Das Pulver kann aber mehr: es steigert außerdem Ihre Ausdauer und Ihre Lust und schenkt Energie. Maca-Pulver wird aus der getrockneten Maca-Wurzel gewonnen, die ihren Ursprung in Peru hat. Grünkohl Die Grünkohl-Saison ist eigentlich schon vorbei. Doch kann man ihn auch hervorragend in Smoothies oder Salaten verwerten. Grünkohl nämlich ist voll mit den wichtigen Antioxidantien, Eisen und Vitamin A. Die wiederum sind super für unsere Zellen. Roh ist er am wertvollsten, der tiefgekühlte Grünkohl nämlich verliert an Vitamin A und Eisen und auch gekocht verliert er eine Menge seiner wichtigen Bestandteile. In rohem Zustand ist er am besten in einem grünen Smoothie zu verarbeiten. Etwas frischen Spinat und Ananas dazu und fertig. Spinat und Ananas nämlich enthalten das ebenso wichtige Magnesium. Eine echte Power-Mischung! Photo: Thinkstockphotos, iStock,...

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