Deutschland – Land der Hidden Champions
Aug23

Deutschland – Land der Hidden Champions

Wenn der Begriff „Weltmarktführer“ fällt, denkt fast jeder an multinationale Großkonzerne mit einem Jahresumsatz im mehrstelligen Milliardenbereich. Es gibt jedoch auch internationale Marktführer in wesentlich kleinerem Maßstab. Deren Namen sind außerhalb ihrer jeweiligen Branche meist kaum bekannt. Entsprechend nennt man sie die „Hidden Champions“. Die passende Nische besetzen Für viele Produkte gibt es nur einen sehr begrenzten Markt. Entsprechend uninteressant sind solche Nischen meist für große Konzerne. Denn diese denken und arbeiten fast immer in größeren Maßstäben und Stückzahlen. So lassen sie Raum für kleine und kreative Betriebe, welche in diese Teilbereiche des Marktes vorstoßen und sie erfolgreich besetzen. Da viele dieser Produkte nur für einen sehr begrenzten Kreis von Abnehmern interessant sind, ist der Bereich Werbung eher auf ein intensives Direktmarketing zugeschnitten. Darum erlangen Hidden Champions nur selten einen hohen Bekanntheitsgrad außerhalb ihres unmittelbaren geographischen und wirtschaftlichen Umfelds. Dort aber genießen sie als Geschäftspartner und Arbeitgeber meist ein hohes Ansehen. Denn kleinere Märkte sind deswegen noch lange nicht weniger umkämpft. Entsprechend wichtig ist es für diese Unternehmen, auf kompetente, belastbare, vielseitig einsetzbare und vor allem zufriedene Mitarbeiter vertrauen zu können. Schuster, die bei ihren Leisten bleiben Charakteristisch für einen Hidden Champion ist die konsequente Weiterentwicklung und Verbesserung ganz spezifischer Produkte. Statt Diversifikation setzen diese Unternehmen auf Qualität im Detail. Diese Exzellenz lässt sich nur erreichen und durchhalten, wenn alle Beteiligten ihre Aufgabe ernst nehmen und alle an einem Strang ziehen. Anders als in Großbetrieben sind die einzelnen Aufgabenbereiche meist deutlich umfangreicher. Größere Abwechslung bei der Arbeit verhindert so das zu schnelle Einschleichen von Routine. Kommt dann noch der Erfolg hinzu entsteht ein gutes Arbeitsklima, welches zu weiteren Höchstleistungen anspornt und kreative Energien zur Weiterentwicklung der eigenen Produkte freisetzt. Dies ist auch notwendig, da die Konkurrenz nicht schläft. Den guten Ruf wahren und ausbauen Entsprechend geht es gerade bei Einprodukt-Einmarkt-Unternehmen nicht nur darum, einen Markt erfolgreich zu erobern und sich an dessen Spitze zu arbeiten, sondern diese auch zu verteidigen. Im besten Fall gibt es zum eigenen Produkt keine adäquate Alternative. Erreicht ist dieses Ziel, wenn es beispielsweise zum Thema Schlauchtrommeln irgendwann heißt: Schlauchtrommeln erhalten Sie bei Transprotec. Thinkstock, iStock, Lichtmeister Photography...

Mehr
Social Travelling: Mittendrin statt nur dabei
Aug21

Social Travelling: Mittendrin statt nur dabei

Urlaub dient der Entspannung, doch für die meisten darf auch die Kultur nicht zu kurz kommen. Ein kurzer Städtetrip in die Großstadt, um einmal die berühmtesten Wahrzeichen gesehen und in einem traditionellen Restaurant gegessen zu haben? Für viele nicht genug, sie bevorzugen Städtetrips abseits der touristischen Oberflächlichkeit für einen unverfälschten Eindruck von der Stadt. Aus diesem Grund hat sich in den letzten Jahren ein Trend entwickelt, der dem Pauschalurlaub Konkurrenz macht: Das sogenannte Social Travelling, das soziale Reisen. Eine neue Form des Reisens Mit dem Social Travelling hat sich ein Trend entwickelt, der Reisenden ein besonderes Erlebnis bietet. Anstatt in einem typischen Touristen-Hotel zu übernachten, wohnen Social Traveller zumeist mit ihrem einheimischen Gastgeber unter einem Dach. Diese Gastgeber sind wie Vermieter, welche ihre eigenen oder gemieteten vier Wände auf Online-Portalen anbieten. Interessierte können auf diesen Portalen nach einer passenden Übernachtungsmöglichkeit in der Stadt ihrer Wahl suchen und die verschiedenen Angebote vergleichen. Durch die immer größer werdende Beliebtheit des Social Travelling steigt auch die Zahl der buchbaren Unterkünfte. Besonders in Großstädten, in denen Übernachtungen im Hotel teuer sind, ist das soziale Reisen sehr angesagt. Mit dem zunehmenden Angebot steigt auch die Vielfalt, sodass für jeden die passende Unterkunft dabei ist. Das kleine gemütliche Zimmer im Zentrum von Kopenhagen, das moderne Apartment in New York oder das luxuriöse Häuschen auf Kreta? Die Auswahl ist überwältigend und mittlerweile werden auf Plattformen wie Airbnb, Gloveler, 9flats und Wimdu Privatunterkünfte aus aller Welt inseriert. Die Portale übernehmen, meist gegen eine kleine Gebühr, die Vermittlung. Wer Glück hat, findet hier auch ausgefallene Unterkünfte. Doch Social Travelling ist nicht gleich Social Travelling, denn es gibt verschiedene Arten. Einige Anbieter stellen dem Gast ihre Wohnung komplett zur alleinigen Verfügung bereit, andere teilen sich die Unterkunft mit dem Gast und integrieren diesen in den fremden Alltag. Auch die Unterbringung in einer Wohnung mit anderen Reisenden ist nicht unüblich. Die Vorteile des Social Travelling Mit dem Social Travelling kann ein Reisender seine Destination aus einer ganz anderen Perspektive erleben. Betrachtet man sonst die Einheimischen und ihre Kultur nur von außen, so ist diese Art des Reisens eine Möglichkeit, mittendrin zu sein und alles hautnah zu erleben. Der Gast ist kein außenstehender Tourist, sondern ein Teil der Kultur und in das Zusammenleben der Bewohner integriert. So lernt der Reisende die Stadt und die Kultur des Landes kennen und kann sie besser nachvollziehen. Es ist offensichtlich, dass man die Kultur besser kennen lernen kann, wenn man selber an dem von ihr geprägten Leben teilnimmt. Wer bei einem Gastgeber untergekommen ist, bekommt einen authentischen Einblick in das fremde Leben, inklusive der nationalen Küche. Nicht zu verachten ist außerdem das Insider-Wissen der Bewohner....

Mehr
Gesundheit: Wie steht es um die aluminiumhaltigen Deodorants?
Aug20

Gesundheit: Wie steht es um die aluminiumhaltigen Deodorants?

Seit etwa einem Jahr hören wir von den gesundheitsgefährdenden Antitranspirantien mit enthaltenem Aluminium. Doch wie gefährlich sind diese Produkte wirklich und worauf sollten Sie achten? Noch keine abgeschlossenen Studien Also erst einmal ist festzuhalten, dass bislang noch nicht belegt werden konnte, dass aluminiumhaltige Deodorants Krankheiten wie Brustkrebs oder Alzheimer verursachen. Fakt aber ist, dass Aluminiumsalze im Körper Schäden anrichten können. Solange sie also auf der Haut bleiben und nicht in die Haut einziehen. Sind sie kaum schädlich. Vielmehr dienen die in Deos häufig verwendeten Aluminiumsalze dazu, die Schweißkanäle zu verschließen, damit Schweiß nicht austreten kann. Gerade deshalb sind aluminiumfreie Deodorants häufig weniger erfolgreich bei der Schweißreduktion. Geöffnete Poren lassen die Aluminiumsalze in die Haut eindringen Also empfehlen wir sowohl ein aluminiumfreies und ab und an auch mal, wenn nötig, ein aluminiumhaltiges Deo zu verwenden. Aber: Das aluminiumhaltige Deo darf nur dann verwendet werden, wenn die letzte Achselrasur mindestens zwölf Stunden her ist. Grund ist, dass die Rasur, die Epilation oder das Waxing die Poren öffnet. Die Aluminiumsalze also können dann über die Poren in den Körper gelangen. Ist die Haut aber erst einmal beruhigt, kann man bei einer bevorstehenden Partynacht auch mal zum wirksameren Deodorant mit Aluminium greifen. Foto: Kitty –...

Mehr
Von Kopf bis Fuß auf Filme eingestellt…
Aug15

Von Kopf bis Fuß auf Filme eingestellt…

Wenn der Sommer wieder aus den hiesigen Gefilden verschwindet, dann endet in den Kinos auch die Saison der großen Action-Blockbuster und der Herbst spült neue Streifen zu uns auf die Leinwände. Neben einigen großen Highlights machen auch viele kleine Filme Lust auf mehr Kino. Die letzten Nachwehen des Sommerkinos Quasi als Brücke zum Kino-Herbst starten im August noch zwei große Actionfilme. Zum einen wäre da Sylvester Stallones bereits dritter Teil der „Expendables“-Reihe. Die Handlung ist dabei ebenso wie in den Vorgängern zu vernachlässigen, das Starensemble um Stallone, Schwarzenegger, Bruce Willis, Harrison Ford und Jason Statham bekommt es diesmal mit Mel Gibson als fiesem Gegenspieler zu tun. Ebenfalls wieder mit von der Partie sind reichlich Explosionen und Kugelhagel. Am 28.08. startet dann Marvel ein neues Franchise mit „Guardians of the Galaxy“ – diesmal geht es jedoch nicht um irdische Helden, sondern um eine intergalaktische Friedenstruppe, die unsere Milchstraße retten muss. Neben dem Erdenmenschen Peter Quill (Chris Pratt) sind das eine Attentäterin, ein rachsüchtiges Monster, ein waffenstarrender Waschbär und ein lebender Baum. Klar, dass hier nicht nur viel Action, sondern auch viel Humor auf das Publikum wartet, denn so ganz ernst nehmen die „Guardians of the Galaxy“ sich nicht. Ebenfalls viel Action verspricht ab Anfang September „Hercules“. Mit Dwayne Johnson in der titelgebenden Heldenrolle muss Zeus‘ Sohn zwölf Prüfungen ablegen und Monster wie den nemeiischen Löwen oder die Hydra zu Fall bringen. Regisseur Brett Ratner präsentiert ein Actionspektakel im antiken Griechenland. Angriff auf die Lachmuskeln und grimmiger Ernst Lange Zeit hieß diese Biene, die Karel Gott meinte, nur im TV Maja und seit Generationen gehört der naseweiße Brummer zum deutschen Kulturgut. Im September kommt die Biene sogar mit einem eigenen Animationsfilm auf die Leinwände der Republik. Auch für ordentlich Humor ist gesorgt, in Form von Cameron Diaz und Jason Segel (Marshall aus „How I Met Your Mother“). In „Sex Tape“ wollen die beiden als gelangweiltes Pärchen ihr Liebesleben auf Vordermann bringen, nur stellt sich das letztendlich als Schuss in den Ofen heraus. Auch eine lang ersehnte Fortsetzung kommt noch in diesem Jahr: „Sin City 2: A Dame to Kill For“. Frank Miller und Robert Rodriguez kehren zurück in die stilisierte Comicwelt von Basin City und wollen mit einer noch opulenteren Film Noir-Variante die Kinokassen...

Mehr
Das Rückgrat der deutschen Wirtschaft – Familienunternehmen
Aug14

Das Rückgrat der deutschen Wirtschaft – Familienunternehmen

Sie zählen zu den wichtigsten Säulen im deutschen Wirtschaftsleben: Familienunternehmen. Anders als börsennotierte Großkonzerne, welche ihr Augenmerk oftmals auf eine kurzfristige Maximierung der Gewinne richten, planen familiengeführte Unternehmen strategisch in deutlich längeren Zeiträumen – sie verstehen sich zumeist als ein generationenübergreifendes Projekt. Den Durchbruch schaffen ohne fremde Teilhaber Wer den Begriff Familienunternehmen hört, denkt meist an einen kleineren bis mittleren Betrieb mit maximal dreistelliger Angestelltenzahl. Doch es gibt auch große Marken mit fast hundertprozentigem Bekanntheitsgrad in Deutschland, die sich fest in Familienhand befinden. Eines dieser Unternehmen ist der Kaffeegigant Tchibo. Trotz eines jährlichen Umsatzes von mehr als 3,5 Milliarden Euro und über 12.000 Mitarbeitern in Deutschland, gehört Tchibo weiterhin zu einhundert Prozent der Familie Herz. Gegründet wurde das Unternehmen 1949 in Hamburg. Aus den Anfängen eines reinen Kaffeerösters entwickelte sich über die Jahrzehnte ein Lebensmittelkonzern mit zahlreichen Beteiligungen im In- und Ausland bis hin zur Übernahme des Zigarettenproduzenten Reemtsma. Gleichzeitig unternahm der Tchibo Konzern eine breit angelegte internationale Expansion in viele Länder Europas sowie in die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate und zählt damit auch im globalen Bereich zu den wichtigsten Lebensmittelkonzernen. Auf Tradition setzen Im Gegensatz zu Tchibo ist die überwiegende Mehrheit familiengeführter Unternehmen vor allem regional verankert. Ein Beispiel hierfür ist der Wurstproduzent Schwarz Cranz. Gut hundert Jahre älter als Tchibo legt das Unternehmen noch heute besonderen Wert auf seine Altländer Herkunft. Der Firmenname setzt sich aus dem Namen der Familie Schwarz und dem des Hamburger Stadtteils Cranz zusammen. Der große Klassiker des Hauses, die Altländer Mettwurst, wurde 1909 kreiert. Bei der Schinken- und Wurstproduktion setzt Schwarz Cranz bewusst auf die Verbindung von althergebrachter Handwerkskunst mit innovativen Neuerungen moderner Technik. Gerade aufgrund dieser Eigenschaften werden Familiengesellschaften auch als Arbeitgeber besonders geschätzt. Denn Familienbetriebe bieten meist spannende und breit angelegte Arbeitsfelder bei gleichzeitig hoher Jobsicherheit. Gesunde Zahlen belegen den Erfolg Von den in Deutschland tätigen Unternehmen sind 99,7 Prozent Teil des Mittelstands. Von diesen sind wiederum 95 Prozent fest in der Hand von Familien. Entsprechend sind fast zwei Drittel der Beschäftigten in Deutschland bei einem Familienunternehmen angestellt. Aufgrund des weiter wachsenden Anteils der Selbständigen in Deutschland wird dies auch in Zukunft so bleiben. Artikelbild: contrastwerkstatt –...

Mehr
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.